Kinderbetreuungsgeld: Ruprecht fordert generelle Regelung für Alleinerziehende

Längerer Kinderbetreuungsgeldbezug für AlleinerzieherInnen bei allen Varianten

Wien (ÖGB) - "Die Verhandlungen zum einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgeld müssen weitergeführt und finalisiert werden", reagiert ÖGB-Bundesfrauenvorsitzende auf den Abbruch. Mareks Forderung, die Verlängerung der Bezugsdauer von AlleinerzieherInnen nur in besonderen Härtefällen zu zulassen, gehe allerdings an der Zeit vorbei. Die Scheidungsrate liege in Österreich bei 50 Prozent. 40 Prozent aller Elternteile seien Alleinerziehende.

Ruprecht ist aber nicht nur gegen eine Benachteiligung von AlleinerzieherInnen beim einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgeld. "Für alleinerziehende Mütter und Väter braucht es eine generelle Regelung bei allen Varianten des Kinderbetreuungsgeldes", fordert die Bundesfrauenvorsitzende. Eine Möglichkeit wäre, das Kinderbetreuungsgeld für AlleinerzieherInnen für zumindest zwei Monate zu verlängern.

"Das Argument, es gäbe nicht genug Geld, gilt nicht. Diejenigen die bereits weniger Geld haben, dürfen nicht weiter bestraft werden", schließt Ruprecht.(kd)

ÖGB, 2. Juli 2009 Nr. 427

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