FP-Gudenus: Einbrecher aufgepasst - Phantompolizei unterwegs!

Kriminalitätsrate kann nicht mit Phantompolizei und Verständigungszetteln verringert werden

Wien, 02.07.2009 (fpd) - Alleine in den letzten 6 Monaten wurden über 78.000 Eigentumsdelikte verübt, im Konkreten ist in den letzten 3 Monaten ein Anstieg von 48 Prozent bei den Einbruchsdiebstählen zu verzeichnen. Wien ist somit die Hochburg der Einbrecher und Diebe -ein Paradies. Statt das freiheitliche Konzept eines Sicherheitsstadtrates mit eigener Sicherheitswacht wirksam einzusetzen und damit der Exekutive wieder Zeit für den Einsatz auf der Straße, für die Prävention und die Verbrechensbekämpfung zu geben, lehnen sich die Verantwortlichen diese Stadt zurück und schauen dem Verbrechen weiterhin zu, so heute der Sicherheitssprecher der Wiener FPÖ, LAbg. Mag. Johann Gudenus.

Polizisten sind gut ausgebildete Spezialisten, die für die Prävention und die Verbrechensbekämpfung eingesetzt und nicht durch "sinnlose Tätigkeiten" gehemmt werden sollten. Besonders grotesk erscheinen Gudenus daher die jetzt zum Einsatz kommenden "Verständigungszetteln". Diese enthalten Sicherheitstipps für die Bevölkerung und sollen von Streifendienst versehenden Polizeibeamten gut sichtbar in der Öffentlichkeit hinterlassen werden. Es wird sogar ganz offen zugegeben, dass damit den Menschen eine erhöhte Polizeipräsenz suggeriert werden soll. Die "Verständigungszettel" würden zwar nicht schaden, seien im Grunde aber gleichzeitig Armutszeugnisse. Die Spitze der Wiener Polizei sei aufrichtig zu bemitleiden, wenn sie bereits durch solche Maßnahmen eine "Phantompolizei" vorgaukeln müsse, zeigte sich Gudenus besorgt.

Bürgermeister Häupl wäre gut beraten, wenn er endlich das Amt des Sicherheitsstadtrats einführen würde. Die geforderten 1500 Polizeibeamten sowie eine bessere Bezahlung für die Exekutive sind notwendig. Ebenso wichtig ist eine Sicherheitswacht mit 5000 Beamten, wenn man die Kriminalitätsrate endlich wieder verringern will, so Gudenus abschließend. (Schluss)paw

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