Haimbuchner: "VP-Pühringer im Erklärungsnotstand wegen Schulwerbung!"

Homepage bewirbt Veranstaltung nach wie vor wie im umstrittenen Brief

Wien (OTS) - "ÖVP-Landeshauptmann Pühringer befindet sich im Erklärungsnotstand wegen des Skandals um die Schulwerbung. Auf der Homepage des Lokals "empire" in St. Martin i. M. wird die Veranstaltung nach wie vor so beworben, wie im umstrittenen Brief an die Direktoren. Pühringer hat aber behauptet, die ÖVP habe von dem Inhalt in der Form nichts gewusst." Darauf machte heute der FPÖ-Spitzenkandidat zur Landtagswahl, NAbg. Dr. Manfred Haimbuchner aufmerksam.

Auf der Internetseite des Lokals werde die Veranstaltung nach wie vor damit beworben, dass es sich um eine von der ÖVP Oberösterreich gesponserte Veranstaltung handelt. Ebenfalls nach wie vor wird mit dem Erhalt von 1.000 Euro für die meisten Schüler von einer Schule und die Aussicht auf 500 zusätzliche Euro, wenn der Direktor mitkommt, beworben. "Wenn die Aussagen Pühringers stimmen würden und der Veranstalter den Brief in der Form ohne Wissen der ÖVP ausgesandt hätte, hätte Pühringer verlangen müssen, dass auch die Bewerbung auf der Homepage geändert wird", sind für Haimbuchner "die Schutzbehauptungen des ÖVP-Landesparteiobmannes völlig unglaubwürdig." Der FPÖ-Spitzenkandidat verwies in diesem Zusammenhang darauf, "dass es bis dato noch keine offizielle Entschuldigung von Pühringer selbst gegeben hat, obwohl dies behauptet wird. Pühringer hat die Verantwortung lediglich auf den Veranstalter abgewälzt."

Abschließend verwies Haimbuchner darauf, dass die FPÖ neben der Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft Linz eine parlamentarische Anfrage an die Unterrichtsministerin eingebracht hat. "Somit kann mit einer Aufklärung in zwei Monaten gerechnet werden, auch wenn sich die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft verzögern sollten. Dieses Mal ist die ÖVP endgültig zu weit gegangen", bekräftigte Haimbuchner, "dass der ÖVP-Machtrausch durch die FPÖ als starke Kontrollpartei gezügelt werden muss."

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