Europäische Forschungsnacht am Vienna Biocenter

"Forschen ist Kunst" im Wiener Dritten

Wien (OTS) - "Forschen ist Kunst" - unter diesem Motto präsentiert das Vienna Biocenter (VBC) seine ForscherInnen und deren Arbeit mit einem großen Event in den Wiener Rinderhallen in Sankt Marx.

dialog<>gentechnik bringt mit der "European Resarchers’ Night" (ERN) am 25. September 2009 zum ersten Mal diese europäische Veranstaltung nach Wien, mit Förderung von der Europäischen Kommission und dem ZIT.

Die Forschungsnacht soll ForscherInnen und BürgerInnen aus Wien und Umgebung einander näher bringen, das Berufsbild WissenschaftlerIn vorstellen, und die Bedeutung der Forschung für die Gesellschaft aufzeigen.

Die GutachterInnen der EU bezeichneten das von dialog<>gentechnik entwickelte Programm als "innovativ und herausragend". Die BesucherInnen können bei Mitmach-Experimenten selbst forschen, WissenschaflterInnen vor Ort Fragen stellen oder fachsimpeln und das Theaterstück "DiNA" ansehen.

"Als Motto für die VBC-ERN haben wir 'Forschen ist Kunst' gewählt. Wien ist stolz auf seine Kultur, und dazu gehört die internationale Spitzenforschung am VBC genauso wie ein Konzert der Philharmoniker", sagt Dr. Stefan Grünert, Geschäftsführer von dialog<>gentechnik und Koordinator der VBC-ERN.

Mit "Paint your Ph.D." fordert Dr. Christoph Campregher unsere ForscherInnen heraus - und sie nehmen die Herausforderung an. Sie werden uns zeigen, dass sie nicht nur Pipetten und Reagenzgläsern, sondern ebenso mit Farbe und Pinsel umgehen können. Der Wahlwiener Hiroshi Shinno wird fantastische Plastiken präsentieren, und die besten Bilder aus dem Wettbewerb "Forschung und Innovation im Alltag" werden den Rinderhallen das Flair einer Kunstausstellung geben.

"Wir freuen uns über das Vertrauen, das uns die Institutionen am VBC entgegen gebracht haben. Unser Team hat neue Ideen entwickelt und ist stolz darauf, dass das Konzept sehr positiv evaluiert wurde. Nun werden wir für den Campus, seine 1.400 MitarbeiterInnen und alle interessierten Wienerinnen eine einzigartige Forschungsnacht umsetzen", sagt Dr. Carmen Schmid, dialog<>gentechnik, Projektleiterin der VBC-ERN.

Das Projektvolumen beträgt 250.000 Euro, zusätzlich zu 90.000 Euro EU-Fördergeld soll es durch Förderungen der Stadt Wien (ZIT, 50.000 Euro), des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend sowie wesentlichen Eigenleistungen der beteiligten Forschungsinstitutionen aufgebracht werden.

Die WissenschaftlerInnen am VBC arbeiten mit großem persönlichem Einsatz im internationalen Wettbewerb. Auch wenn es nicht selbstverständlich ist, dass eine solch große Veranstaltung von Forschungsinstitutionen getragen wird, weil Kommunikation einen zusätzlichen Aufwand für die vielbeschäftigten WissenschaftlerInnen darstellt, begrüßen und unterstützen die Institute diese Initiative. "Unsere Forschung ist innovativ und international kompetitiv, genau wie das Konzept der Veranstaltung. Gerade wenn das Forschungsbudget öffentlich diskutiert wird, sind solche Initiativen wichtig, um unsere Arbeit zu vermitteln", sagt Prof. Josef Penninger, Direktor des Instituts für Molekulare Biotechnologie (IMBA).

Europäische Forschungsnacht

Seit 2005 von der EU durchgeführt um die Bedeutung der Forschung für die Gesellschaft aufzuzeigen und junge Leute für das Berufsbild "ForscherIn" zu interessieren. Die ERN wird am 25.09.09. mit einem Budget von 3 Mio. Euro für etwa 24 Veranstaltungen in ganz Europa abgehalten. In Österreich ist die VBC-ERN die einzige Veranstaltung.

dialog<>gentechnik

Der gemeinnützige Verein betreibt seit 10 Jahren Wissenschaftskommunikation, um ForscherInnen und die Öffentlichkeit zusammenzubringen, und die kritische Auseinandersetzung mit aktuellen Themen aus der Molekularbiologie zu fördern. dialog<>gentechnik (www.dialog-gentechnik.at) betreibt das Vienna Open Lab (www.viennaopenlab.at), das erste Mitmachlabor Österreichs, und führt interessante Veranstaltungen und Projekte im Bereich der Lebenswissenschaften durch. Dialog Gentechnik arbeitet ausschließlich mit öffentlichen Förderungen, um seine Unabhängigkeit zu garantieren. Maßgebliche Förderer sind das BMWF und BMWFJ.

Partner der VBC-ERN

  • dialog<>gentechnik
  • biolution GmbH
  • Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie GmbH (IMP)
  • Gregor Mendel Institut für Molekulare Pflanzenbiologie GmbH (GMI)
  • Institut für Molekulare Biotechnologie GmbH (IMBA)
  • Max F. Perutz Laboratories - Universität Wien, Medizinische Universität Wien
  • FH Campus Wien
  • AFFiRiS GmbH

Rückfragen & Kontakt:

dialog<>gentechnik
Dr. Carmen Schmid
Tel.: 0676 8465465
schmid@forschenistkunst.at
http://www.forschenistkunst.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0003