Tumpel (2): Runter mit den Spritpreisen

AK-Analyse und Salzburger Preiskampf beweisen: Spielraum für Preissenkungen ist vorhanden - Spritpreis-Verordnung ist wichtiger Erfolg der AK

Wien (OTS) - "Runter mit den Spritpreisen", fordert AK-Präsident Herbert Tumpel für ganz Österreich. Die neue Treibstoffpreisanalyse der Arbeiterkammer zeigt, dass das möglich ist. Österreichweit gibt es deutliche Spritpreisunterschiede. Auch der Preiskampf an den Salzburger Tankstellen Anfang der Woche beweist, dass die Mineralölkonzerne bei den Spritpreisen Spielraum nach unten haben. "Wirtschaftsminister Mitterlehner ist gefordert, den österreichischen Mineralölmarkt genau unter die Lupe zu nehmen", so Tumpel. Außerdem müsse der Minister dafür sorgen, dass die KonsumentInnen endlich in den Genuss von billigeren Spritpreisen kommen. Die AK fordert ein laufendes Treibstoffpreismonitoring, damit die Unternehmen endlich faire Preise anbieten. Hinsichtlich mehr Preistransparenz konnte die AK einen ersten wichtigen Erfolg verbuchen: Seit 1. Juli dürfen die Tankstellen ihre Preise nur noch einmal pro Tag anheben.

Bei der aktuellen AK-Treibstoffpreisanalyse wurde auch die Häufigkeit der Preisänderungen bei 1.111 Tankstellen abgefragt. Das Ergebnis: Laut Selbstangaben der Tankstellenpächter wechselt jede fünfte Tankstelle im Juni die Preise zwei- bis dreimal am Tag. Die Spritpreis-Verordnung, wonach nur noch einmal am Tag die Preise angehoben werden dürfen, schiebt diesem Treiben teilweise einen Riegel vor und ist daher ein wichtiger Erfolg der Arbeiterkammer. Der Schönheitsfehler: Der Wirtschaftsminister hat die Verordnung bis Ende 2010 befristet. "Das wird nicht reichen, Denn Preistransparenz darf kein Ablaufdatum haben. Die Befristung muss weg", so Tumpel abschließend.

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