FP-Matiasek: Sparstift nicht bei Kindern ansetzen

Unwürdige Diskussion in Sachen Kindergeld für Alleinerzieher

Wien, 02.07.2009 (fpd) - Als unwürdig und absolut fehl am Platz bezeichnet heute die Vorsitzende der Initiative Freiheitliche Frauen (IFF), LAbg. Veronika Matiasek die Diskussion in Sachen Kindergeld für Alleinerzieher. Keinesfalls dürfe nämlich der Sparstift bei den Schwächsten in der Gesellschaft angesetzt werden. Es wäre ein absolut falsches Signal, nur jenen Alleinerziehern und Alleinerzieherinnen bei denen der Partner etwa polizeilich weggewiesen wurde oder in Haft sitzt ein längeres Kindergeld zu gewähren, jedoch bei denen wo kein "Härtefall" besteht nur die kürzere Variante zu genehmigen.

Grundsätzlich ist die volle Bezugsdauer nur dann möglich, wenn beide Elternteile in Karenz gehen. Beim einkommensabhängigen Kindergeld würde dies bedeuten, dass ein Paar gemeinsam 14 Monate in Karenz gehen kann - eine Alleinerzieherin oder ein Alleinerzieher aber nur 12 Monate. Aus Sicht der IFF stellt dies aber eine totale Ungerechtigkeit dar. Gerade in einer Zeit wo Alleinerzieher und Alleinerzieherinnen - aus welchen Gründen auch immer - im Vormarsch sind und die soziale Situation für die Betroffenen immer schwieriger wird, sollte bei diesem Familienmodell nicht unnötig der Sparstift angesetzt werden, meint Matiasek abschließend und appelliert an die Verantwortlichen eine Lösung zu finden, die zu keinerlei Benachteiligung führt. (Schluss)paw

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