Österreicher fürchten im Urlaub weder Schweinegrippe noch Krise

Allianz präsentiert Studie zum Ferienstart

Wien (OTS) - Weder Pandemie-Warnungen noch die Finanzkrise
verderben den Österreichern die Vorfreude auf den Urlaub, der für viele schon am kommenden Wochenende beginnt. Allenfalls wird etwas kürzer oder etwas billiger geurlaubt - und eher nicht in Mexiko. Sicherheit steht bei der Auswahl des Urlaubszieles generell nach wie vor hoch im Kurs, ein knappes Drittel der Österreicher verzichtet aber dennoch auf die Risikovorsorge für unterwegs. Dies ergab eine repräsentative Allianz Umfrage aus Anlass des bevorstehenden Ferienauftaktes.

Sicherheits-Weltmeister Österreich

Die alljährliche Allianz Hitparade der gefährlichen Urlaubsländer hat einen neuen Spitzenreiter: Mexiko konnte den Makel des "Schweinegrippe-Landes" noch nicht ablegen und "überholte" traditionell riskant eingestufte Länder wie Thailand oder Ägypten. Wenig Sorgen machen sich die Österreicher hingegen an den Stränden Italiens, Spaniens oder Griechenlands. Den Top-Wert erreichte freilich wie gewohnt der Inlands-Urlaub. Von 1.000 Befragten verweigerten nur 10 den Ferien zwischen Bodensee und Neusiedler See eine gute oder sehr gute Sicherheitsnote.

Als gefährlichstes Land der Welt wird spontan am häufigsten der Irak genannt, eine Destination jenseits jeglicher Urlaubsplanungen. Vor Terror in den Ferien fürchten sich von Jahr zu Jahr zwar immer weniger Menschen, dennoch wird diese Bedrohung immer noch akuter eingeschätzt als Kriminalität, Krankheiten oder Naturkatastrophen. Grundsätzlich spielt die Sicherheitsfrage bei der Auswahl des Reisezieles für acht von zehn Urlaubern eine entscheidende Rolle. Frauen erweisen sich dabei noch sicherheitsbewusster als Männer, ältere Menschen besorgter als jüngere.

Junge Österreicher ignorieren Reiserisiko

Alarmierend: Nahezu jeder dritte Österreicher geht fast immer ohne Reiseversicherung in den Urlaub - ein Wert, der sich trotz vieler warnender Beispiele seit Jahren kaum verändert. Besonders jüngere Urlauber unterschätzen die Wichtigkeit der Reisevorsorge. Während 58 Prozent der Befragten über 60 Jahren immer eine Reiseversicherung abschließen, sind dies bei Menschen unter 25 Jahren lediglich 29 Prozent, also gerade die Hälfte. Kostengründe werden laut Allianz Umfrage dafür kaum genannt. Viel häufiger heißt es: "Mir passiert schon nichts", oder man fühlt sich durch Kreditkartenschutz oder ähnliches ausreichend versorgt.

"Im Ernstfall kann sich diese Hoffnung als trügerisch erweisen", betont Mag. Xaver Wölfl, Service-Experte der Allianz. Nur eine individuelle Reiseversicherung biete entsprechenden Schutz vor allen Urlaubs-Risiken wie Diebstahl, Unfall oder Krankheit. "Hinzu kommen im Fall des Falles wichtige Assistance-Leistungen wie die Sperre von Kreditkarten oder Handys oder die Beschaffung von Ersatzdokumenten für die Fortsetzung der Reise", so Wölfl.

Wenig Einfluss auf die kommenden Urlaubspläne scheint die Finanzkrise zu haben. 45 Prozent der Österreicher wollen für ihren Urlaub heuer gleich viel Geld wie im Vorjahr ausgeben, 20 Prozent weniger, 16 Prozent sogar mehr. Sparpotenzial wird am ehesten bei der Wahl der Quartiere und den Ausgaben vor Ort entdeckt.

Die Umfrage für diese Allianz Studie wurde in Form einer telefonischen Befragung (Stichprobe: 1000 ÖsterreicherInnen ab 14 Jahren) vom Nielsen-Institut im Mai 2009 durchgeführt.

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