Leitl: Brüssel darf nicht Wirtschaftsstandort Österreich gefährden

Wirtschaftskammer erwartet sich trotz vertiefter Prüfung rasche EU-Entscheidung über AUA/Lufthansa-Deal

Wien (PWK519) - Ungeachtet der von der EU-Kommission beschlossenen vertieften Prüfung im Hinblick auf die Eingliederung der AUA in den Lufthansa-Konzern erwartet sich die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) eine rasche Entscheidung der Brüsseler Behörde: "Auch wenn Brüssel jetzt 90 Tage Zeit hat, spricht nichts dagegen, schon weitaus früher zu entscheiden, wenn alle Fakten auf dem Tisch sind. Bei allem Verständnis für die Einhaltung der EU-Wettbewerbsregeln ist rasches Handeln angesagt", sagt Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl.

Es gehe "um viel mehr als ‚nur‘ um die AUA", betont Leitl. "Die Qualität des Wirtschaftsstandorts Österreichs steht auf dem Spiel." Die Übernahme der AUA durch die Lufthansa würde den Weiterbestand der AUA sichern und böte die Chance, Österreich als attraktiven Verkehrsknotenpunkt im Herzen Europas zu garantieren. Leitl: "Das wäre nicht nur gut für die AUA, das wäre auch gut für den Standort Österreich und die österreichischen Unternehmen inklusive ihrer Beschäftigten, die mit ihrem Engagement weit über Österreichs Grenzen hinaus großen Anteil an der rot-weiß-roten Erfolgsstory der vergangenen Jahre haben."

In einer guten und starken Partnerschaft mit der Lufthansa sei die Restrukturierung der AUA möglich. "Beispiele wie jenes der Swiss zeigen, dass sich damit neue Perspektiven für eine erfolgreiche gemeinsame Zukunft auftun können. Diese Chancen dürfen nicht durch einen Federstrich aus Brüssel zunichte gemacht werden", so Leitl abschließend. (SR)

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