FP-Meidling: Alle Parteien gegen SPÖ: Stadtteil "Kabelwerk" muss autofrei bleiben!

Absolute Mehrheit rechtfertigt keine Alleingänge gegen Bewohnerwillen

Wien, (fpd) - Gegen den Willen aller Kabelwerk-Haussprecher, sowie gegen den Willen aller anderen Parteien schmetterte die Meidlinger Bezirks-SPÖ mit ihrer absoluten Mehrheit am vergangenen Freitag einen Antrag zur Verbesserung der Verkehrssituation am Kabelwerk ab, so der gf. Bezirksparteiobmann der FPÖ-Meidling, Mag. Alexander Pawkowicz.

Das "Kabelwerk" wurde in den vergangenen Jahren als "autofreier Stadtteil" entwickelt und beworben. Dennoch fahren mittlerweile dutzende Autos in den Stadtteil ein, um hier günstig zu parken. Um diesen Missbrauch zu verhindern, stellte die Meidlinger Bezirks-FP in der vergangenen Bezirksvertretungssitzung folgenden Antrag:

"Die zuständigen Fachdienststellen werden ersucht, unter Einbindung der Kabelwerk
Bau- und Betriebs- GesmbH, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um den unerlaubten KFZ -Verkehr im "autofreien" Stadtteil "Kabelwerk" zu unterbinden, aber
gleichzeitig eine Zufahrt von Einsatzfahrzeugen zu gewährleisten. Um Zuweisung in die Verkehrskommission wird ersucht."

Als Lösungsansatz für diese Maßnahme wurden von Meidlings FP-Bezirksräten Wolfgang Reinold und Franz Haas, beide selbst Bewohner des Kabelwerkes, beispielsweise versperrbare Poller angedacht. Dadurch wäre sowohl der Einsatzverkehr, als auch die berechtigte Zulieferung sichergestellt.

Alleine die Bezirks-SP lehnte den Antrag mit zynischen Wortmeldungen ab. So meinte etwa BV-Stv. Kovar in seiner Wortmeldung, das offizielle Kabelwerk (Anm.: die Betreibergesellschaft) wüsste besser, was für die Kabelwerker das Beste sei. Außerdem sei es ja typisch FPÖ, alles zu dramatisieren und zu übertreiben.

Für den FPÖ Antrag stimmten: FPÖ, ÖVP, Grüne und Pro-Hetzendorf. "Ein weiteres klares Zeichen, wie wichtig das Ende der Absoluten Allmacht der SPÖ ist", so Pawkowicz abschließend. (Schluss)paw

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