Ebner: Schließung von administrativen Einrichtungen gefährdet gesamte Gemeinde-Infrastruktur

Wien (SK) - Die SPÖ-Bürgermeisterin von Gutenbrunn, Adelheid Ebner betonte in ihrem Beitrag bei der Enquete der SPÖ-Bundesratsfraktion zur Nahversorgung in Gemeinden und Regionen die Problematik einer kleinen Gemeinde, wie sie die ihre darstellt. Gerade in der Region Waldviertel wären in den letzten Jahren soziale sowie administrative Einrichtungen abgezogen und Geschäfte abgewandert bzw. geschlossen worden. "Vor allem die Schließung von Postämtern ist problematisch, weil nicht nur ein Postamt geschlossen wird, sondern ein Kommunikationszentrum", betonte Ebner. ****

Die Gefahr der Zentralisierung würde sich aus der Verarmung der Angebote und der Einschränkung für die Bevölkerung, aber auch durch die Abwanderung von administrativen Einrichtungen und der damit verbundenen "Mitwanderungsbewegung" ergeben. "Zurück bleibt im Regelfall die ältere Bevölkerung, die über eine geringere Mobilität verfügt. Für die Gemeinden liegt hier ein enormes Gefahrenpotential, nicht mehr über die Wettbewerbsfähigkeit zu verfügen, dass sich neue Bevölkerungsgruppen und neue Betriebe ansiedeln".

Ebner verwies in diesem Zusammenhang auf die Initiative, die sie als Bürgermeisterin in ihrer Gemeinde setze, um die drohende Schließung des einzigen Lebensmittelgeschäftes abzuwenden. "Wir haben - auch als Gemeinde - hier Förderungsmaßnahmen gesetzt und Geld in die Hand genommen. und dies war mir sehr wichtig. Wir müssen alle in die Zukunft investieren und Investitionsprogramme setzen, um die Nahversorgung auch im Dorf zu Gewährleisten und die Lebensqualität in den ländlichen Regionen zu erhalten", schloss Ebner. (Schluss) up/mp

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