Ramharter: Wo bleibt das Unterrichtsfach "Wirtschaft"?

Warum soll plötzlich "Glück" in den Schulen gelehrt werden?

Wien (OTS) - "Mit Erstaunen habe ich heute gelesen, daß es künftig an einzelnen Schulen ein Unterrichtsfach "Glück" geben soll", wundert sich Karl Ramharter, Fraktionsobmann der Fachliste der gewerblichen Wirtschaft und Vizepräsident der Wiener Wirtschaftskammer, über einen entsprechenden Zeitungsartikel. "Für die Forderung der Unternehmer nach einem Unterrichtsfach "Wirtschaft" scheint sich dagegen niemand zu interessieren".

Dabei wäre es für Schulabgänger der Oberstufe sehr wichtig, ein Grundwissen über wirtschaftliche Zusammenhänge zu erhalten. Das Wissen um den Wirtschaftskreislauf, den Zusammenhang von Inflation, Lohnerhöhungen und Preissteigerungen sowie die Tatsache, daß Schulden auch bezahlt werden müssen, soll endlich an den Schulen gelehrt werden. Das Faktum, daß die Zahl der Privatkonkurse ständig zunimmt und meist auf Schulden bei Mobilfunkanbietern oder aus Käufen im Versandhandel resultieren, kann nicht länger ignoriert werden. Es sind nämlich vorwiegend Personen zwischen 30 und 40 Jahren, die ihre Zahlungen und Verpflichtungen nicht in den Griff bekommen.

"Solange bei den Jugendlichen die Meinung vorherrscht, daß das Geld ohnehin aus dem Bankomat kommt, darf man sich nicht über das spätere wirtschaftliche Scheitern wundern", führt Ramharter weiter aus. "Wenn es den Lehrern nicht möglich ist, das Fach "Wirtschaft" zu unterrichten, die Unternehmer sind - wie bei den Berufsschulen - auch bei den Pflicht- und höheren Schulen gerne bereit, einen

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