Leichtfried für Wildtierverbot in Zirkussen in ganz Europa

Kommission sollte Österreichs Vorreiterrolle für Tierschutz würdigen

Wien (SK) - "Die Kritik des EU-Ombudsmannes geht eindeutig in die falsche Richtung", reagiert SPÖ- Delegationsleiter im Europäischen Parlament Jörg Leichtfried und Mitglied der Animal Welfare Intergroup auf die heutige Ankündigung von Ombudsmann Nikiforos Diamandouros Österreichs Wildtierverbot in Zirkussen erneut zu prüfen. ****

"Diamandouros scheint Tierquälerei gutzuheißen, anders kann ich mir seine Aufforderung an die EU-Kommission nicht vorstellen", ärgert sich Leichtfried. Stattdessen sollte die Vorreiterrolle Österreichs gewürdigt und in ganz Europa ein Wildtierverbot eingeführt werden.

"Der klassische Zirkus soll nicht auf der Arbeit mit Wildtieren basieren. Es gibt auch sehr berühmte Zirkusse, die ohne Wildtiernummern sehr attraktiv sind! In erster Linie müssen der Schutz und das Wohl der Tiere im Vordergrund stehen", so Leichtfried abschließend.

Nach Paragraph 27 des österreichischen Bundestierschutzgesetzes dürfen in Zirkussen, Varietés und ähnlichen Einrichtungen keinerlei Arten von Wildtieren gehalten oder zur Mitwirkung verwendet werden. (Schluss) mx/mp

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