Erich Haider: Solidarabgabe von 1 % für Gewinnausschüttungen zugunsten von ArbeitnehmerInnen

Für die Zeit der Krise bei Kapitalgesellschaften Gewinnanteil zugunsten von Solidaritätsfonds für Krisenopfer einheben

Linz (OTS) - In den nächsten beiden Jahren werden die ArbeitnehmerInnen in Österreich noch massiver von den Folgen der Krisen durch Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit betroffen sein. Für viele ist das eine Bedrohung ihrer Existenz.
"Österreich muss in der Bekämpfung der Folgen der Krise zur Unterstützung der betroffenen ArbeitnehmerInnen völlig neue Wege gehen. Die ArbeitnehmerInnen haben in den letzten Jahren hervorragend gearbeitet und die Krise nicht verursacht. Trotzdem müssen diese Menschen nun Kurzarbeit akzeptieren oder werden arbeitslos. Das bedroht ihre Existenz, daher muss ihnen geholfen werden. Es darf nicht passieren, dass sie ihre Häuser und Wohnungen verlieren. Daher müssen für die Zeit der Krise alle Kapitalgesellschaften verpflichtet werden, 1 % ihrer Gewinnausschüttungen als Solidarabgabe zur Verfügung zu stellen", fordert Erich Haider, Vorsitzender der SP OÖ, mehr Hilfe für die ArbeitnehmerInnen ein.

Dieses Geld soll in einen eigenen Solidaritätsfonds für ArbeitnehmerInnen fließen. An diesen Fonds sollen sich Krisenopfer unter den ArbeitnehmerInnen wenden können, die wegen Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkommen können und dadurch in Existenz zu verlieren drohen, ergänzt Haider.

"Für die Vorsitzführung zur Verwaltung dieses Fonds könnte sich Österreich untadeliger Persönlichkeiten bedienen. So halte ich den ehemaligen Rechnungshofpräsidenten Dr. Franz Fiedler für bestens geeignet", ergänzt Haider.

Handlungsbedarf ist unzweifelhaft gegeben. Denn nun sei es an der Zeit, andere Schwerpunkte in der Krisenhilfe zu setzen.
"Die arbeitenden Menschen in Österreich brauchen jetzt direkte Hilfe. Hier hat der Schwerpunkt zu liegen. Banken und Industriebetrieben steht öffentliche Hilfe bereits zur Verfügung. Nun geht es in erster Linie um die ArbeitnehmerInnen, steht für Erich Haider unverrückbar fest.

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