Politische Überheblichkeit à L’Orange

BZÖ vergisst auf politische Verantwortung und verspielt angebliches Erbe seines Übervaters!

Klagenfurt (OTS) - Das derzeitige politische Credo des BZÖ laute wohl "Jeder seiner Nase nach" womit es das angeblich so wertvolle Erbe seines Übervaters verspiele, das stellte heute, Samstag, der Klubobmann der SPÖ Kärnten, LAbg. Herwig Seiser, fest. Er spricht damit die Geschehnisse der letzten Tage an, die vor politischer Überheblichkeit nur so strotzen würden. Einerseits verweigerte LH Dörfler aus fadenscheinigen Gründen das, zugegebenermaßen zweifelhafte Vergnügen, seiner Anwesenheit beim Besuch zweier Staatspräsidenten in Kärnten. "Ein Landeshauptmann, der sich seiner Pflicht als Repräsentant Kärntens entzieht, weil er lieber persönlichen Ideologien nachgibt, zeichnet ein Bild, das jeder Beschreibung spottet", so Seiser. Sein, ebenfalls BZÖ, Stellvertreter, Scheuch hatte ja eine "plausible" Entschuldigung: Er musste schließlich Bartgeier freilassen.

Für den nächsten Skandal sorgt BZÖ-Landtagspräsident Lobnig, der über seinem Bestreben, seinen Parteikollegen die Stange zu halten des Öfteren großzügig über seine Pflicht unparteiisch zu agieren hinwegsieht, erinnert Seiser an dessen Weigerung, eine erstmalige Preisverleihung des EU-Parlamentes an die Kärntner Konsensgruppe im Wappensaal stattfinden zu lassen. "Angeblich wäre dies nicht im Interesse Kärntens begründete Lobnig seine Entscheidung und scheint dabei zu vergessen, dass Kärnten nicht das BZÖ ist", erinnert Seiser. Die Frage, inwiefern die Aufnahmen der BZÖ Wahlplakate, für die der Wappensaal von Lobnig sehr wohl geöffnet wurde, im Interesse der Kärntnerinnen und Kärntner waren, sei an dieser Stelle erlaubt.

"Für das jüngste Schmankerl der BZÖ-Skandale sorgte Ragger, der gestern die orange Blockadepolitik bei einer österreichweiten Lösung der Mindestsicherung ihre Fortsetzung gab", so Seiser. Dass ein bundesweites Modell nun genau an Kärnten scheitere, wo unser Land doch Vorreiter in dieser Causa war, sei nicht nachvollziehbar, meint Seiser, der darauf pocht, diese zweifelhafte Haltung endlich aufzugeben. "Mit seiner Weigerung verhindert Ragger eine deutliche Besserstellung der Kärntnerinnen und Kärntner und noch dazu auch aller Österreicherinnen und Österreicher", so Seiser, der daran erinnert, dass eine bundesweite Lösung für Kärnten in keinster Weise Nachteile, sondern im Gegenteil, noch zusätzliche Vorteile bedeuten würde.

Die BZÖ Truppe befinde sich auf einem arroganten Höhenflug, der sich durch Taten auszeichne, die die Frage in den Raum stellen, wie ernst es ihr denn noch mit ihrer politischen Arbeit für Kärnten ist und wie wertvoll das stets in den Vordergrund gedrängte Erbe tatsächlich ist, so Seiser. "Parteichef Scheuch wäre jedenfalls gut damit beraten endlich Ordnung in seine orange Villa Kunterbunt zu bringen und seine Parteikollegen an ihre politische Verantwortung gegenüber den Kärntnerinnen und Kärntnern zu erinnern, die unter deren derzeitigem Machtrausch massiv zu leiden haben", so Seiser abschließend.

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