Minister Berlakovich sichert Sofortmassnahmen zur Wiederherstellung des Hochwasserschutzes zu

Lokalaugenschein und Gespräche mit Betroffenen im südlichen Burgenland

Wien (OTS) - "In erster Linie zählen in der jetzigen Situation Kriseneinsatz und Soforthilfe. Es geht um die Unterstützung der Menschen in den betroffenen Regionen. Als nächstes geht es darum, dass die Bewohner in den Überschwemmungsgebieten so rasch und unbürokratisch wie möglich wieder zur Normalität zurückzukommen und beschädigter Hochwasserschutz wiederhergestellt wird. Wer rasch hilft, hilft doppelt", so Umweltminister Niki Berlakovich, der mit Franz Glaser und Leo Radakovits in den betroffenen Regionen im Burgenland unterwegs ist, um sich vor Ort ein Bild der Lage zu verschaffen und mit betroffenen Menschen, den Einsatzkräften und Bürgermeistern zu sprechen. Nach heftigen Regenfällen hat sich die Situation wieder verschärft. Einsatzkräfte und freiwillige Helfer sind im Dauereinsatz, um schlimmere Schäden zu vermeiden.

270 Millionen Euro investieren Bund und Länder jährlich in den vorbeugenden Hochwasserschutz und diese Massnahmen verhindern auch heuer wieder noch größere Schäden. 1800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Lebensministeriums und der Länder arbeiten das ganze Jahr hindurch an vorbeugenden Hochwasserschutzmassnahmen. Heuer wird an 1200 Baustellen in ganz Österreich am Schutz vor Naturgefahren gearbeitet. Kriterium bei den Schutzprojekten ist eine Orientierung an den natürlichen, ökologischen Gegebenheiten. Tatsache ist jedoch, dass es keinen hundertprozentigen Schutz geben kann, es bleibt immer ein Restrisiko, da sich die Natur nicht endgültig prognostizieren und planen lässt. Durch die Wassermengen sind auch Schäden an den schutztechnischen Einrichtungen entstanden, die umgehend behoben werden müssen, um ihre Schutzwirkung wiederherzustellen. "Das Lebensministerium wird hiefür die erforderlichen Mittel rasch zur Verfügung stellen. Erste Abschätzungen sprechen von einem Erfordernis von rund 5 Millionen Euro, zu denen der Bund seinen Beitrag leisten wird", so der Minister.

Durch den Klimawandel haben sich die Naturgefahren intensiviert, die Abstände zwischen den Ereignissen werden kürzer und die Niederschläge heftiger. "Umso wichtiger ist daher, dass wir alles daran setzen, den Klimawandel zu stoppen. Da ist jede und jeder gefragt. Nur wenn wir alle verantwortungsvoll handeln, können wir unser Klima schützen und einer Verschärfung der Naturkatastrophen Einhalt gebieten.", so der Minister abschließend.

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