Gemeindebund: Die einen feiern, die anderen stehen im Hochwasser

"Intensive Bewerbung des Donauinselfestest unangebracht"

Wien (Gemeindebund) - Kritisch äußerte sich heute, Samstag, Gemeindebund-Generalsekretär Dr. Robert Hink über die intensive Bewerbung des Donauinselfestes in den elektronischen Medien. "Da entsteht sehr schnell der Eindruck, dass die einen feiern, während die anderen bis zur Hüfte im Hochwasser stehen", so Hink. "Ich finde das auch nicht besonders solidarisch, vor allem jenen gegenüber, die vielfach ihre Existenz verlieren", so Hink.

Angebrachter wäre, so Hink weiter, nun Hilfs- und Spendenaufrufe für jene zu bewerben, die Hab und Gut durch die Flut verloren hätten. "Die Bürgermeister und Bewohner vieler Gemeinden sind verzweifelt, da fällt es schwer, dafür Verständnis aufzubringen, dass auf der Donauinsel gefeiert wird." In vielen Gemeinden hätten die intensiven Gewitter in der Nacht von Freitag auf Samstag erneut eine Verschärfung der Lage zur Folge gehabt.

Hink plädierte für einen sensibleren Umgang mit solchen Themen. "Die Pegelstände gehen zwar zurück, aber die Schlammmassen und viele zerstörte Häuser bleiben aber und verursachen großes Leid und belasten viele menschliche Schicksale. Ich würde mir wünschen, dass bei manchen Medien das Verständnis und die Aufmerksamkeit in dieser Hinsicht etwas größer wären", so der Gemeindebund-Generalsekretär abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichischer Gemeindebund
Daniel Kosak (Pressesprecher)
Tel.: (01) 512 14 80/18
Mobil: 0676 / 53 09 362
daniel.kosak@gemeindebund.gv.at
http://www.gemeindebund.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OGB0001