FPÖ-Kickl zu möglicher Van der Bellen Präsidentschafts-Kandidatur

Wien (OTS) - Als Absurd, bezeichnete heute der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl, die Aussagen von GrünInnen-Chefin Eva Glawischnig, wonach der als Bundesobmann gescheiterte Van der Bellen für eine Bundespräsidentschaftkandidatur geeignet wäre. "Was für die Grüne Chefposition nicht reicht, soll für ganz Österreich offenbar gut genug sein", so Kickl.

Abgesehen davon, so Kickl weiter, stelle sich die Frage, wozu die GrünInnen überhaupt einen Präsidentschaftskandidaten in Erwägung ziehen würden, wenn ihnen Werte wie z.B. Heimatbewusstsein offenbar ein Gräuel wären. Seien doch in den vergangenen Wahlkämpfen immer wieder Parolen wie "Patrioten sind Idioten" oder "Nimm ein Flaggerl für dein Gackerl", von GrünInnen geäußert worden.

Der Glawischnig-Vorstoß zeige einmal mehr, dass die GrünInnen weit entfernt von jeder Realität seien, so Kickl. Als Parteiobmann sei Van der Bellen in mehr als einem Jahrzehnt quasi nicht vom Fleck gekommen. Nach seinem überfälligen Abtritt in den Quasi-Ruhestand betätige er sich im Windschatten von Öllinger, Pilz und Co. als Linksfundamentalist und Teil der links-linken Jagdgesellschaft, fasste Kickl die Qualifikation des Vielleicht-Kandidaten zusammen.

Die Erreichung eines gewissen Lebensalters qualifiziere noch lange nicht für das höchste Amt im Staat, betonte Kickl. "Österreich braucht einen Präsidenten mit politischer Spannweite und Dynamik, sicher aber keinen Ausgrenzer und Schlafwagenpolitiker." Die GrünInnen sollten sich generell überlegen, ob sie überhaupt ideologisch geeignet für das höchste Amt im Staate seien, so Kickl, der in Erinnerung rief, dass der Bundespräsident den Oberbefehl über das Heer habe, das von den GrünInnen seit Jahrzehnten abgelehnt werde. Dies passe auch sehr gut in das restliche Grün-Konzept, in dem Heimat, Patriotismus, Landesverteidigung etc. bekämpft und lächerlich gemacht würden.

Wenn schon ein Ruhestandsposten für den gescheiterten Obmann gefunden werden müsse, so wäre es besser für ihn und Österreich, für ein EU-Amt bei den Europa-Grünen zu kandidieren, empfahl Kickl abschließend.

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