Binder-Maier: Einkommensschere zwischen Männern und Frauen blamabel!

SPÖ NÖ Frauen fordern ein Ende der Diskriminierungen

St. Pölten (OTS) - "Frauen verdienen in Österreich bei Vollzeitgehältern durchschnittlich 78 % von Männern, bei ganzjähriger Beschäftigung. Das bedeutet, die Einkommensschere geht eher auf als zu", erklärt die Vorsitzende der SPÖ NÖ Frauen, NRin Gabriele Binder-Maier am Rande einer Klausur der SPÖ Frauen NÖ: "Frauen verdienen also bei gleicher Qualifikation für gleiche Arbeit weniger als ihre männlichen Kollegen - einfach nur deshalb, weil sie Frauen sind! Beispielsweise bekommen weibliche Angestellte durchschnittlich 64 % vom Gehalt, das männliche Angestellte bekommen. Diese Diskriminierung setzt sich in allen Bereichen fort."

Deshalb fordert die Politikerin eine interne Gehaltstransparenz in Betrieben: "Es geht dabei aber nicht um einen Gehaltsstrip einzelner Personen, sondern darum, die Durchschnittsgehälter der Männer und Frauen je nach Position zu veröffentlichen, um herauszufinden, ob Frauen für gleichwertige Arbeit weniger bezahlt bekommen!" Die Daten sollen in Betrieben ab 25 MitarbeiterInnen mittels Fragebogen, wie das etwa schon in Schweden passiert, erhoben werden. Die zuständigen Behörden und Ministerien sollen auf die Daten Zugriff haben.

Bei den aktuellen Fraueneinkommen liegen nur das Burgenland und die Steiermark noch schlechter hinter Niederösterreich, so Binder-Maier:
"Die Forderung nach Einkommenstransparenz ist ein wichtiger Schritt, um die Unterschiede sichtbar zu machen - nur wenn die Diskriminierungen bekannt sind und nicht unter den Teppich gekehrt werden, können wir auch dagegen auftreten. Diese Ungerechtigkeiten müssen ein Ende haben."

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