• 26.06.2009, 11:28:00
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VSStÖ/SJÖ/aks: Unbeschränkt studieren - Nein zu Zugangsbeschränkungen

Medienaktion gegen Zugangsbeschränkungen im UG

Wien (OTS) - Heute Vormittag veranstalteten der Verband
Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ), die Sozialistische Jugend (SJÖ)
und die Aktion kritischer SchülerInnen (aks) eine Medienaktion, um
die Novelle des Universitätsgesetzes und die darin beinhalteten
Zugangsbeschränkungen zu kritisieren. Mit Absperrungen wurden
symbolisch Zugangsbeschränkungen vor dem Eingang des
Wissenschaftsministeriums aufgebaut.

"In der Novelle befindet sich eindeutig die Möglichkeit,
Zugangsbeschränkungen auf allen Ebenen einzuführen. Durch die
ungenaue Formulierung des Paragraphen124b, welcher bis jetzt
Beschränkungen in taxativ aufgezählten Nummerus-Clausus- Fächern
erlaubte, wird es jetzt möglich einen Großteil aller Fächer zu
beschränken. Das stellt eine extreme Verschärfung und eine eine
massive Verschlechterung für alle Studierenden dar. Damit dürfte der
freie und offene Hochschulzugang wieder ein Stück weiter weg und
Hochschulen nur für Eliten wieder näher gerückt sein", kritisiert
Sophie Wollner, Spitzenkandidatin des VSStÖ für die ÖH Wahlen.

"Auch der Einstieg in alle aufbauenden Studien wird künftig durch
'qualitative Zugangsbedingungen' erschwert", kritisiert SJÖ
Vorsitzender Wolfgang Moitzi. "Qualitativ kann hier alles bedeuten -
von Fremdsprachenkenntnissen bis zu einem Höchst-Notendurchschnitt.
Studierende haben dadurch keine Sicherheit, ein weiterführendes
Studium wie Master oder PhD absolvieren zu können. Jede Hürde während
des Studiums trifft gerade Studierende aus niedrigeren sozialen
Schichten, die meist berufstätig sind, besonders hart".

"Hahn versucht unter dem Deckmantel der Studieneingangsphasen
Studierende schon in den ersten Semestern auszuselektieren. Den
Studierenden können durch Knock-Out-Prüfungen weiter Steine in den
Weg gelegt und ein Weiterstudieren extrem erschwert werden. Eine
Studieneingansphase wäre nur in Form einer wirklichen
Orientierungsphase sinnvoll", so Klaus Baumgartner,
Bundesvorsitzender der aks.

Fotos der Aktion auf Anfrage.

Rückfragehinweis:
Oona Kroisleitner, VSStÖ Pressesprecherin, Tel.: 0676 38 58 813
Philipp Lindner, SJÖ Pressesprecher, Tel.: 0699 81 25 22 41

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