Musikschulen - SP-Stürzenbecher: "Neuer Kollektivvertrag bringt Verbesserungen für Musiklehrer und für das Musikschul-Angebot"

Wien (SPW-K) - "Der neue Kollektivvertrag für die Lehrerinnen und Lehrer der Musiklehranstalten in Wien verbessert die Situation für die Beschäftigten und erweitert das Angebot der Schulen", stellt SPÖ-Gemeinderat Dr. Kurt Stürzenbecher in der heutigen Gemeinderatssitzung fest. Auf Anregung des Rechnungshofes wurde die Lehrverpflichtung von 23 auf 27 Wochenstunden angehoben. "Der neue Kollektivvertrag wurde in enger Zusammenarbeit mit der Gewerkschaft und dem Betriebsrat ausgearbeitet", sagt Stürzenbecher.

"Der wesentlichste Teil des neuen Kollektivvertrags ist ein neues Gehaltsschema: die Einstiegsgehälter für Neuverträge sind höher, dafür ist die Lebensverdienstkurve flacher", umreißt der SP-Gemeinderat die wichtigste Neuerung. Ebenfalls neu geregelt sind die Abfertigungen und die Anrechnung der Vordienstzeiten. Der neue Kollektivvertrag tritt mit Beginn des neuen Schuljahres im September in Kraft.

"Der neue Kollektivvertrag gilt nur für neue Verträge. In laufende Dienstverträge einzugreifen, ist rechtlich schwierig bis unmöglich. Zahlreiche Musiklehrerinnen und Musiklehrer würden dann zu Recht protestieren", weist Stürzenbecher Kritik zurück. Bezüglich der Kritik an der Anzahl der Musikschulplätze in Wien erinnert der SP-Politiker die Opposition daran, dass es auch ein umfangreiches Musikschulangebot in den Volkshochschulen und den Musikkonservatorien gibt: "Dieses Angebot wird von ÖVP, FPÖ und Grünen gerne vergessen oder bewusst verschwiegen. Gutes noch besser zu machen: davor verschließen wir uns aber nicht", sagt Stürzenbecher.
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