Sonnberger: Armutsbekämpfung, Hilfe zur Selbsthilfe und Schaffung nachhaltiger Strukturen in Entwicklungsländern bleiben unser Ziel!

ÖVP-Abgeordneter beim Nord-Süd-Dialog im Parlament

Wien (ÖVP-PK) - Die Entwicklungszusammenarbeit steht im
Mittelpunkt des Nord-Süd-Dialoges, der heute Mittwoch, im Parlament abgehalten wird. 2008 betrugen Österreichs Gesamtleistungen für die Entwicklungszusammenarbeit (EZA) 1,165 Milliarden Euro (mit Anrechnung des Schuldennachlasses) und damit 0,42 Prozent des BIP. Aufgrund der weltweiten wirtschaftlichen Krise und entsprechender nötiger anderer Prioritätensetzungen wird 2009/2010 das ursprünglich angepeilte Ziel eines Anteiles der Gesamtausgaben für die Entwicklungszusammenarbeit von 0,51 Prozent Anteil am BIP (0,7 Prozent bis 2015) nicht erreicht werden", führte ÖVP-Abgeordneter Dr. Peter Sonnberger am Rande der Veranstaltung aus. ****

"Auch die EU wird ihre Mittel für die EZA erhöhen. In Österreich bleiben die Mittel, die über die ADA (Austrian Development Agency) für direkte Hilfe zur Verfügung stehen, zumindest gleich, nachdem sie von 2007 auf 2008 um zehn Millionen Euro gesteigert wurden, erklärte Sonnberger weiter. Erstmals gibt es auch eine fixe Dotierung für den immer wieder geforderten Auslandskatastrophenfonds, der künftig über die ADA abgewickelt wird.

"Unsere Zielsetzungen sind und bleiben jedenfalls die Armutsbekämpfung, die Hilfe zur Selbsthilfe und die Schaffung nachhaltiger Strukturen in Entwicklungsländern", wobei Sonnberger besonders auf erneuerbare Energie und die Steigerung der Energieeffizienz ein Hauptaugenmerk legt.

Die ADA leiste sehr gute Arbeit, fuhr der Abgeordnete fort und bezog sich dabei auch auf ein deutliches Lob der OECD (DAC).
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