ORF-Infodirektor Oberhauser weist Kritik von Ernst Strasser zurück

"ORF-EU-Berichterstattung vorbildhaft"

Wien (OTS) - Als "im höchsten Grad befremdlich" weist ORF-Informationsdirektor Elmar Oberhauser die heute in einem Pressefrühstück in Brüssel von ÖVP-Delegationsleiter Ernst Strasser geäußerte Kritik an der EU-Berichterstattung des ORF zurück. "Diesen polemischen Behauptungen können wir mit objektiven Daten und Fakten entgegentreten, die zeigen, dass die ORF-EU-Berichterstattung vorbildhaft ist", so Oberhauser.

Eine im Vorjahr durchgeführte Studie des ORF-Publikumsrats zur ORF-Auslandsberichterstattung ergab, dass sich 49 Prozent der ORF-TV-Zuseherinnen und -Zuseher über Europa und die EU "sehr gut" oder "gut" informiert fühlen - im Vergleich dazu lagen etwa die öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland (ARD und ZDF) bei einem Wert von 38 Prozent. Zwei Drittel der Befragten (67 Prozent) halten dabei die Quantität der ORF-Europa-Berichterstattung für "gerade richtig". Die beste Bewertung erhielt die entsprechende ORF-Berichterstattung in den Punkten "aktuelle Information", "sachliche und objektive Berichterstattung" und "interessante und vielfältige Themen".

Die ORF-TV-Berichterstattung zur EU-Wahl am 7. Juni 2009 war so umfassend wie bei keiner Europa-Wahl zuvor. Bereits ab 26. April 2009 berichtete das ORF-Fernsehen intensiv über den Wahlgang: Sechs "Pressestunden" mit den heimischen EU-Spitzenkandidaten, zwei Live-Diskussionen (ein "Runder Tisch" aus Brüssel, ein "Bürgerforum" aus Wien), die Diskussion der Spitzenkandidaten bei Ingrid Thurnher, ein "Hohes Haus spezial", ein "Report spezial" sowie mehr als 200 Beiträge allein in den Ausgaben der "ZiB" zwischen März und Juni 2009 bildeten den Programmschwerpunkt zur EU-Wahl. Insgesamt erreichte das ORF-Fernsehen damit fünf Millionen Zuschauer oder 70 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren.

"Wer angesichts dieser Fakten weiterhin der Meinung ist, dass der ORF seine öffentlich-rechtliche Aufgabe nicht wahrnehme, der muss sich den Vorwurf gefallen lassen, dass seine Kritik polemisch und parteipolitisch motiviert ist", schließt Oberhauser.

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