FPÖ Vock zum polnischen Exotentransport: Tierquäler stoppen!

Transportfahrzeuge sollen künftig beschlagnahmt werden.

Wien (OTS) - Der Tierschutzsprecher der FPÖ, NAbg. Bernhard Vock, forderte heute ein deutlich schärferes Vorgehen gegen qualvollen Tiertransport. Der aktuelle Fall des polnischen Exotentransports, der auf der Südautobahn bei Graz gestoppt wurde, zeige, dass Tierquäler zurzeit nahezu ungeschoren davonkommen. Zwar wurde der Täter angezeigt, der Transporter durfte seine Fahrt aber fortsetzen. Vock verweist auf die brandaktuelle Beantwortung seiner parlamentarischen Anfrage zum Thema, aus der klar hervorgeht, dass ein großer Teil der Strafen nicht eingehoben werden könne, weil auf die im Ausland befindlichen Täter nicht zugegriffen werden kann.

Die Lösung für dieses Problem sieht Vock in einer strengeren Auslegung des Art. 2 § 40 Tierschutzgesetz (Abs. 1). Nach dieser Bestimmung besteht die Möglichkeit, "Gegenstände, die zur Übertretung dieses Bundesgesetzes oder einer auf Grund dieses Bundesgesetzes erlassenen Verordnung verwendet wurden, und Tiere, auf die sich das strafbare Verhalten bezogen hat, für verfallen zu erklären, wenn zu erwarten ist, dass der Täter sein strafbares Verhalten fortsetzen oder wiederholen wird."

Vock will diese Bestimmung auf die verwendeten Transportfahrzeuge angewendet wissen. "Wenn Tierschmuggler und Transporteure, die sich der Tierquälerei schuldig machen, mit dem Zug nach Hause fahren müssen und sie ihr Fahrzeug verlieren, wird ihnen das eine Lehre sein." Abschließend betont Vock: "Es ist höchste Zeit, dass Tierquäler die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen!"

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