SPÖ-Maier lobt konstruktive und geschlossene Vorgangsweise im Konsumentenschutzausschuss

Maier dankt sozialdemokratischen Ministern für ihren Einsatz in Sachen Gentechnik-Ablehnung

Wien (SK) - "Ein großes Lob gebührt den sozialdemokratischen Ministern Hundstorfer und Stöger für ihren Einsatz in Sachen Gentechnik-Ablehnung und Sicherheit für Österreichs KonsumentInnen", so SPÖ-Konsumentenschutzsprecher Johann Maier am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Als Konsumentenschutzsprecher sieht Maier nicht die geringste Notwendigkeit gentechnisch hergestellter Lebensmittel. "Für eine gesunde Ernährung sind diese nicht notwendig", so Maier und unterstützt den Gesundheitsminister in seiner Forderung nach einer klaren und einwandfreien Kennzeichnung für einen bewussten Einkauf. "Die Lücken im EU-Kennzeichnungsrecht müssen geschlossen werden, insbesondere bei der Kennzeichnung von Erzeugnissen von Tieren, die mit gentechnisch veränderten Futtermitteln gefüttert wurden", so Maier. ****

"Die Risken für Konsumenten müssen klar sein und dürfen auf keinen Fall verharmlost werden", so Maier und fordert, dass das Vorsorgeprinzip Vorrang vor den wirtschaftlichen Interessen von Saatgutkonzernen und Großbauern haben muss. Für Maier ist von entscheidender Bedeutung, dass ein gentechnikfreier Anbau in Europa möglich sein muss. Der SPÖ-Konsumentenschutzsprecher fordert in dem Zusammenhang einen Haftungsfonds. Dieser betrifft nicht nur Landwirte, sondern vor allem die Saatgutindustrie, die diese Risikotechnologie vertreibt und daher auch zur Finanzierung möglicher Schäden herangezogen werden muss.

Maier sieht in der Erhaltung von gentechnikfreien Regionen einen wesentlichen Beitrag zur positiven Entwicklung des ländlichen Raumes. Dementsprechend sollen auch nationale Verbote möglich sein. Maier:
"Damit wir den gentechnik-freien österreichischen Weg fortsetzen können, brauchen wir vor allem auf europäischer Ebene Bündnispartner". Besonders begrüßte Maier den Vorschlag, die Oppositionsanträge zur Gentechnik zu vertagen, damit diese zu einem Fünf-Parteien-Antrag zusammengefasst werden können. "Dies dokumentiert die Einigkeit und Geschlossenheit in Sachen Gentechnikfreiheit in Österreich über alle Parteiengrenzen hinweg", so Maier abschließend. (Schluss) alu/mp

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