Philipp Kaufmann neuer Präsident des OÖ Bauträgerverbandes

Appell an Politik, Rahmenbedingungen zu verbessern und Bauträgerwettbewerbe zu forcieren

Linz (OTS) - Der Inhaber der Lentia Immobilien, Philipp Kaufmann, (35), wurde heute zum Präsidenten des Verbandes der gewerblichen Bauträger Oberösterreichs gewählt. Die Amtsübergabe fand im Rahmen einer Veranstaltung in den Räumlichkeiten der Allgemeinen Sparkasse Oberösterreich statt. Bei einer Podiumsdiskussion mit Dr. Winfried Kallinger, Kallco Bauträger GmbH, im Kreise der Mitglieder und Gäste wurde über das Thema "Nachhaltigkeit von Gebäuden" diskutiert. Kaufmann folgt Andreas Ortner nach, der neben seinem Hauptjob als Geschäftsführender Gesellschafter der Linzer Bau & Boden Gruppe den Verband vier Jahre lang geführt hatte und weiterhin im Vorstand bleibt.

In Ortners Amtszeit war der Verband unter anderem bemüht, den Schulterschluss verschiedener Immobilienexperten in Oberösterreich, aber auch überregionale Kooperationen z.B. mit den Wiener gewerblichen Bauträgern zu forcieren. "Ein ständiger Informationsaustausch zwischen den einzelnen Mitgliedsbetrieben ist notwendig, um eine Basis für die Weitervermittlung unserer Bedürfnisse und der Bedürfnisse unserer Kunden an die Politiker zu finden", sagte Ortner anlässlich der Amtsübergabe, denn: "Die Politiker können nur reagieren, wenn man ihnen praxisorientiert aufzeigen kann, wo die Probleme bei der Umsetzung von Projekten liegen."

Ortner weiter: "Wir als gewerbliche Bauträger schaffen Lebensräume und sind eine Säule der Wohnungswirtschaft in Oberösterreich, jedoch brauchen wir Rahmenbedingungen, mit denen wir arbeiten können."

Gräben zwischen Gemeinnützigen und Gewerblichen schließen
Der neue Verbandschef Philipp Kaufmann ergänzt: "Immobilien sind ein langlebiges Wirtschaftsgut. Wohnungen decken ein Grundbedürfnis ab, daher ist der Gesetzgeber gefordert, mit Gesetzen für Kontinuität und Verlässlichkeit zu sorgen. Anlassgesetzgebung ist da keine Lösung. Außerdem bekräftigt der neue Präsident: "Wir wollen etwaige Gräben zwischen gemeinnützigen und gewerblichen Bauträgern schließen, da wir vielmehr von einer Zusammenarbeit und ergänzenden Aufgabengebieten überzeugt sind."

Bauträgerwettbewerbe bei öffentlichen Projekten

Der Bauträgerwettbewerb bei Flächen der öffentlichen Hand ist ein brauchbares Instrument, welches in Oberösterreich nicht angewendet wird. Eine Studie des IIBW (Institut für Immobilien, Bauen und Wohnen) vom Mai 2006 hat gezeigt, dass der freie Zugang für gewerbliche und gemeinnützige Bauträger in Form des Bauträgerwettbewerbes in Wien ein Erfolgsmodell ist. Die Vergabe der Unterstützung am Wettbewerbsweg führte dazu, dass die vor Einführung der Bauträgerwettbewerbe 1995 zu beobachtende starke Steigerung der Baukosten eingedämmt und ab 1997/98 die Aufwände im geförderten Bereich stabilisiert werden konnten. "Wir können mit diesem Instrument aber nicht nur die Kosten senken, sondern vor allem einen Wettbewerb um die besseren Ideen und damit Qualitäten fördern", betont Philipp Kaufmann.

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