Karlsböck: Mammografie-Screening war überfällig

Wien (OTS) - Erfreut, zeigte sich heute der freiheitliche Ärztesprecher NAbg. Dr. Andreas Karlsböck über die Ankündigung von Gesundheitsminister Stöger ein flächendeckendes Brustkrebs-Früherkennungsprogramm zu starten. "Dieses Programm war überfällig", so Karlsböck, der darauf verwies, dass die FPÖ bereits seit Jahren eine diesbezügliche, umfassende Vorsorgeuntersuchung fordere.

Wehrmutstropfen, so Karlsböck weiter, sei allerdings, dass das stögersche Programm nur Frauen ab 59 und 60 zugänglich sei. Das sei zwar besser als Nichts, aber dadurch noch lange nicht gut, sagte der freiheitliche Ärztesprecher.

Das Stöger-Screening für 59 bis 60-jährige sei ein erster Schritt, zu dem man dem Minister gratulieren müsse, so Karlsböck. Sei er doch als ehemaliger Chef der oberösterreichischen Gebietskrankenkasse besonders sensibilisiert auf dieses Thema, sagte Karlsböck, der daran erinnerte, dass eine ÖBIG-Studie aus dem Jahr 2002 der OÖ-GKK diesbezüglich das schlechterste Zeugnis aller Kassen ausgestellt habe. In Oberösterreich, so die Studie, kämen mehr Frauen als im Rest des Landes, bereits mit Metastasen zur Erstuntersuchung, was auf eine deutlich schlechtere Brustkrebsvorsorge, als in anderen Teilen Österreichs schließen lasse, so der freiheitliche Ärztesprecher.

Es sei zu hoffen, dass der Vorsorgegedanke verstärkt in den Köpfen der zuständigen Politiker und Kassenmanager lande, denn hier liege die Zukunft der Gesundheitserhaltung und -Versorgung, schloss Karlsböck.

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