SP Schinner: "Stadt Wien unterstützt Nahversorger mit zahlreichen Maßnahmen."

Wien (SPW-K) - Die Erhaltung der Nahversorger hat für die Stadt Wien höchste Priorität", stellt Gemeinderätin Katharina Schinner, Vorsitzende der Sparte Handel im Sozialdemokratischen Wirtschaftsverband Wien, heute klar. Die Stadt habe bereits zahlreiche Maßnahmen ergriffen und Projekte auf Schiene gebracht, um die Unternehmer zu unterstützen: "Unsere Nahversorgungsaktion basiert seit Anfang des Jahres auf neuen Richtlinien. Für Betriebsansiedlungen in bestimmten Schwerpunktbranchen wie dem Lebensmittelhandel sind jetzt Förderungen von 40.000 Euro binnen drei Jahren möglich!", sagt Schinner, "Das entspricht einer Verdoppelung der bisherigen Höchstfördersumme. Zusätzlich gibt es noch etliche andere Aktionen, wie etwa das Pilotprojekt 'Lebendige Straßen', das im Bereich der Lerchenfelder Straße schon positive Resonanz gebracht hat"

Um die Erhaltung der Nahversorger kümmert sich die Stadt mit Nachdruck. Allerdings muss dabei immer die Machbarkeit der Maßnahmen im Auge behalten werden", antwortet Schinner auf eine Aussendung der Grünen. "Forderungen wie die Anmietung leerstehender Geschäftslokale durch die Stadt, so wie die Grünen sich das vorstellen, sind nicht haltbar", so Schinner.

Nicht nachvollziehen kann Schinner die Einstellung der Wiener Wirtschaftskammer-Präsidentin Jank zu diesem Thema: "Dass Jank etwa die Liechtensteinstraße im neunten Bezirk nicht mehr für Betriebsansiedelungen empfehlen will, ist nicht einzusehen. Es gibt keinen Grund dafür", sagt Schinner. "Es wäre die Aufgabe der Wirtschaftskammer, die Unternehmer bei ihrem wirtschaftlichen Erfolg zu unterstützen und nicht darüber zu entscheiden, welche Einkaufsstraßen unterstützt und welche fallen gelassen werden. Für den neunten Bezirk hat die Wirtschaftskammer offenbar kein Konzept, das ist nicht in Ordnung. Mit ihren Aussagen torpediert die Wirtschaftskammer-Präsidentin auch das Engagement von Bezirksvorsteherin Martina Malyar, die sich seit jeher stark für die Nahversorgung einsetzt", schließt Schinner.
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