Europawahl: Trendumkehr bei der Wahlbeteiligung

Abwärtstrend bei Europawahlen konnte gedreht werden

Wien (OTS) - Mit der Veröffentlichung des endgültigen Ergebnisses der Europawahlen 2009 in Österreich ist amtlich, dass der bei den bisherigen Wahlen zum Europäischen Parlament seit 1996 zu verzeichnende Abwärtstrend gestoppt ist. Nach einer Beteiligung von 42,4% bei den Wahlen im Jahr 2004 wählten dieses Mal 46% und damit etwa 3,5% mehr österreichische Bürgerinnen und Bürger ihre Vertreter in das Europäische Parlament.

"Diese Trendumkehr freut mich und ist eine Ermutigung, weiterhin intensiv daran zu arbeiten, den ÖsterreicherInnen das Europäische Parlament und dessen Aktivitäten näher zu bringen" meint Wolfgang Hiller, Leiter des Informationsbüros des Europäischen Parlaments für Österreich. "Diese Trendumkehr hebt sich auch von der europaweit im Vergleich zu 2004 leicht gesunkenen Wahlbeteiligung ab. Nichtsdestotrotz bleibt die Beteiligung bei den Europawahlen - trotz ihrer Bedeutung - auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau, es gibt daher noch viel zu tun."

Die Wahlbeteiligung auf europäischer Ebene ist zwar leicht gesunken, es gibt aber auch erfreuliche Entwicklungen: So ist etwa der Frauenanteil bei den gewählten Abgeordneten auch dieses Mal gestiegen und erreicht mit 35% (nach 30% in 2004) einen neuen Höchststand. Mit sieben weiblichen von 17 neu gewählten Europaabgeordneten liegt hier Österreich genau im Durchschnitt.

Die erste Zusammenkunft des neuen Europäischen Parlaments findet am 14. Juli 2009 in Straßburg statt, wo während der konstituierenden Sitzung das Präsidium für die nächsten zweieinhalb Jahre, sowie die Quästoren gewählt werden. Im Anschluss konstituieren sich die 20 Fachausschüsse, bei denen auch der jeweilige Vorsitz zu wählen ist.

Alle weiteren Informationen zu den Ergebnissen auf europäischer Ebene sowie den kommenden Sitzungen finden Sie auf: www.europarl.at; www.europarl.europa.eu sowie www.elections2009-results.eu.

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