PORR gewinnt Staatspreis für Arbeitssicherheit 2009

Mehr Sicherheit durch mehr Lehrlingsausbildung

Wien (OTS) - Eines der traditionsreichsten und größten Bauunternehmen Österreichs, die PORR AG, wurde am Dienstagabend von Sozialminister Rudolf Hundsdorfer mit dem 1. Platz des Staatspreises für Arbeitssicherheit 2009 ausgezeichnet. PORR-Generaldirektor Wolfgang Hesoun zeigte sich nicht nur hocherfreut, sondern betonte auch die Wichtigkeit der bereits bei den Lehrlingen beginnenden Sensibilisierung für das Thema Sicherheit am Bau: "Gerade in einer Branche mit erhöhtem Unfallrisiko ist eine solide Sicherheitsausbildung auch für die weitere berufliche Laufbahn von Baufachkräften von höchster Bedeutung, denn nur wer die Gefahren auf Baustellen kennt, kann sich effektiv davor schützen." PORR-Vorstand Peter Weber, der den Preis im Namen der PORR AG entgegennahm, betonte dann auch: "Durch unser umfassendes Ausbildungskonzept, das eben schon bei den Lehrlingen ansetzt, konnten wir eine beträchtliche Reduktion bei der Zahl der Arbeitsunfälle erreichen". Ziel des Preises ist es besonders innovative und vorbildhafte Ideen im Bereich der Arbeitssicherheit auszuzeichnen und damit die Vorreiterrolle des Unternehmens zu würdigen.

"Mehr Sicherheit am Bau", insbesondere in der Lehrlingsausbildung, lautet das schon seit sieben Jahren laufende Programm des Baukonzerns PORR, der eine insgesamt dreiwöchige, zusätzlich zum allgemeinen Lehrplan, stattfindende Ausbildung zum Thema Sicherheit verpflichtend vorsieht. Insgesamt durchlaufen rund 170 Lehrlinge von PORR jedes Jahr diese Ausbildung. PORR investiert beachtliche 1,5 Millionen Euro in die Zusatzausbildung ihrer Lehrlinge und ein nicht unwesentlicher Teil dieser Kosten fließt auch in das zusätzliche Sicherheitstraining (umfasst etwa 25 Prozent der Gesamtausbildung) der jungen Mitarbeiter des Konzerns. Ziele dieser zusätzlichen Ausbildung im Bereich der Arbeitssicherheit sind bis heute eine optimale Ausbildung der Lehrlinge, eine stärkere Bewusstseinsbildung, eine bessere Ausbildung der Ausbildner, ein umfassendes Mentoring-Programm mit maximalen Praxisbezug und optimaler Betreuung sowie die Sensibilisierung für den Stellenwert von Arbeitnehmerschutz ab Beginn der Ausbildung.

Das neue Ausbildungskonzept der PORR schlägt sich auch in den konzerninternen Unfallstatistiken des Unternehmens nieder. Seit dem Jahr 2002 sinkt die Zahl der Unfälle und auch der Grad der Unfallschwere mit Lehrlingen beständig. Lag früher die Zahl der Arbeitsunfälle der unter 19-jährigen deutlich über dem Durchschnitt, so liegt heute die Zahl deutlich unter dem Durchschnitt der PORR-Mitarbeiter. Auch die Unfallschwere und damit die Ausfallstage haben sich in den vergangenen Jahren bei den jungen Mitarbeitern deutlich reduziert.

Der Vergleich mit der AUVA-Statistik zeigt, dass diese Entwicklung bei der PORR eine absolute Ausnahme innerhalb der Baubranche bildet. Im Durchschnitt ist besonders die Gruppe der unter 19-jährigen in der Baubranche deutlich öfter von Unfällen betroffen als ältere Arbeitnehmer. Bei PORR ist es jedoch genau umgekehrt: Die Altersgruppe bis 19 ist deutlich weniger oft von Unfällen betroffen, als die der älteren Arbeitnehmer. Ursache für dieses Absinken der Unfallhäufigkeit bei jungen Mitarbeitern ist das neue und konsequent umgesetzte Ausbildungskonzept mit einem Sicherheitsschwerpunkt und einem Mentoring-Programm.

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