FFG: COMET geht in die entscheidende Runde

Vollanträge für drei K2- und fünf K1-Zentren fristgerecht eingebracht

Wien (OTS) - Die zweite Ausschreibung im COMET-Programm geht in
die Schlussrunde. Bis zum Ende der Einreichfrist Anfang Juni wurden drei Vollanträge für die Programmlinie K2 und fünf für die Programmlinie K1 eingebracht. COMET - Competence Centers for Excellent Technologies - ist eine Initiative des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) und des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ). Die endgültige Entscheidung über die Förderung für die künftigen Spitzenforschungszentren wird für Anfang November 2009 erwartet.

In den beantragten Zentren haben sich rund 600 nationale und internationale Partner aus Wissenschaft und Industrie zusammengeschlossen, um in den Bereichen Materialforschung, Life Sciences, Umwelt, Informationstechnologie, Automotive und Elektronik Spitzenforschung zu betreiben. Das Gesamtvolumen der beantragten Zentren beträgt rund 260 Mio. Euro, die beantragten Bundesmittel rund 100 Mio. Euro, die Kofinanzierung der Bundesländer beträgt rund 50 Mio. Euro. Alle Bundesländer (mit Ausnahme des Burgenlandes) sind involviert, die Hauptstandorte der beantragten Zentren verteilen sich auf Wien, Niederösterreich, die Steiermark, Tirol und Kärnten.

Die Programmlinie K2 umfasst die größten und ambitioniertesten Zentren, die eine internationale Spitzenposition einnehmen sollen. Zentren, die aus der Programmlinie K1 gefördert werden, entsprechen in ihrer Dimension den früheren Kplus und K_ind Kompetenzzentren.

Bis Mitte September läuft das Begutachtungsverfahren, bei dem in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftsfonds (FWF) und der Christian Doppler Gesellschaft (CDG) die Vollanträge evaluiert werden. Anfang Oktober findet ein Hearing der Konsortien statt, Ende Oktober 2009 wird eine (teilweise international besetzte) zwölfköpfige Jury die definitive Entscheidung vorbereiten.

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