FP-Matiasek: Vermittlung von Umweltthemen an Zuwanderer zählt zur Integration!

Maßnahmen zur effizienten Vermittlung im Rahmen diverser Integrationsprojekte gefordert

Wien, 24.06.2009 (fpd) - Vielen Zuwanderern, vor allem aus südosteuropäischen und außereuropäischen Ländern fehlt es an einem adäquaten Verständnis für den Umwelt- und Naturschutz. Im Rahmen der unterschiedlichen, geförderten Integrationsprogramme spielen diese Themen so gut wie keine Rolle, so die FPÖ-Wien Gemeinderätin und Umweltsprecherin, LAbg. Veronika Matiasek.

Müllvermeidung und Mülltrennung werden kaum praktiziert. Die vielen Hinweise und Informationen durch die Stadt Wien werden entweder aufgrund mangelnder Deutschkenntnisse nicht verstanden oder aus fehlendem Bewusstsein ignoriert. Der schlampige Umgang mit der Entsorgung von Haus- und Sperrmüll führt immer wieder zu Konflikten im Wohnbereich. Auch im Bereich Naturschutz - Schützen und Pflegen von Grünräumen - sind deutliche Defizite erkennbar. In Naherholungsgebieten, Parks und den Grünflächen von Wohnanlagen werden Wiesen, Bäume und Sträucher immer wieder beschädigt, so Matiasek.

Die Freigabe von offiziellen Grillplätzen, die dazu führt, dass ganze Wiesen und der Wald rundum verwüstet und beschädigt werden, ist aus Sicht der FPÖ in diesem Fall besonders kontraproduktiv. Ein entsprechendes Informations- und Aufklärungsprogramm mit allen umweltrelevanten Themen für Zuwanderer sowie Maßnahmen für die effiziente Vermittlung im Rahmen diverser Integrationsprojekte, aber auch bei der Wohnungsvergabe zu treffen, wird notwendig sein um den Zuwanderern die Umweltthemen ernsthaft zu vermitteln. (Schluss)paw

Rückfragen & Kontakt:

Klub der Freiheitlichen
Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0007