NEWS-OGM-Umfrage: Schon jeder 3. Österreicher für Erwin Pröll als Bundespräsident.

Plus: Josef Pröll: "Verwandtschaft ist kein Hindernis."

Wien (OTS) - In der Bundes-ÖVP wird es immer klarer -Bundespräsident Heinz Fischer wird, sollte er sich zu einer Wiederkandidatur für die Hofburgwahlen 2010 entscheiden - einen "schwarzen" Herausforderer bekommen. In der morgen Donnerstag erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS gibt das Meinungsforschungs-Institut OGM dabei Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll bereits beachtliche Chancen: Quasi "aus dem Stand" erreicht Erwin Pröll schon 30 Prozent (!) der Österreicher, die, wenn sie die Wahl zwischen Amtsträger Heinz Fischer und Erwin Pröll haben, schon derzeit dem dem Niederösterreicher ihre Stimme geben würden. Und das, ehe noch der Wahlkampf oder irgendeine eine offizielle pro-Pröll-Kampagne gestartet worden wäre.

Das entspricht auch dem Stimmungsbild in der Bundes-ÖVP: Während Parteichef Josef Pröll mit der Entscheidung, ob und wen seine Partei als Kandidaten aufstellt, noch bis zum Herbst zuwarten will, sprechen sich immer mehr ÖVP-Länderfürsten unbedingt für die Aufstellung eines eigenen Kandidaten aus - und lassen dabei eine klare Präferenz für Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll erkennen.

Vizekanzler Josef Pröll selbst präferiert ebenfalls seinen Onkel und erklärt im NEWS-Interview, dass dessen allfällige Kür zum nächsten Bundespräsidenten 2010 seine eigenen Pläne, spätestens 2013 selbst Bundeskanzler zu werden, sicher nicht beeinträchtigen würde. Motto: Verwandtschaft ist kein Hindernis. Ganz entsprechend dem zuletzt so überraschenden Vorstoß von Krone-Chef Hans Dichand, der die Prölls im Doppelpack an der Staatsspitze sehen will.

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