Bayr: Entwicklungsländer sind schuldlose Opfer der Finanzkrise

SP-Bayr empört über geringes Interesse von Seiten der UN-Mitgliedsstaaten

Wien (SK) - "Angesichts der Brisanz des Themas ist es unverständlich, dass nur etwa zwei Drittel der Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen an der heute beginnenden Konferenz zur Finanzkrise und ihren Folgen für die Entwicklungsländer teilnehmen", zeigt sich Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für Umwelt und Globale Entwicklung, empört und betont weiter: "Jetzt, wo die Finanzkrise die Ärmsten der Armen besonders hart trifft, dürfen wir die Entwicklungsländer nicht einfach ihrem Schicksal überlassen!" ****

"Die Krise hat ihren Ausgang von den Glaspalästen der Industrienationen aus genommen und wie ein Tsunami die Wellblechhütten im Süden getroffen. Und jetzt scheint es als würden sich viele der reichen Staaten nicht für diese menschliche Tragödie interessieren", erinnert Bayr an die Schuldlosigkeit der Entwicklungsländer am Debakel der Finanz- und Wirtschaftskrise.

Knapp 70 Nationen werden der Konferenz fernbleiben, die sich in New York ab heute drei Tage lang mit den Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise für die Entwicklungsländer auseinandersetzt. Bayr appelliert an die nicht teilnehmenden Staaten, sich mit den Forderungen der Konferenz auseinander zu setzen. "Das im Vorfeld geforderte Schuldenmoratorium sollte unbedingt Beachtung finden. Wir brauchen eine konstruktive Bewältigungsstrategie für die Länder des Südens", schloss Bayr. (Schluss) sv/mp

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