VP-Stiftner: SPÖ-Front gegen Ethikunterricht bröckelt

Wien (VP-Klub) - Als bemerkenswert bezeichnete ÖVP Wien
Gemeinderat Roman Stiftner die in der heutigen Fragestunde des Wiener Gemeinderates seitens des Bürgermeisters getroffene Aussage, wonach er, Häupl, sich Ethikunterricht an Wiens Schulen durchaus vorstellen könne. Dieser müsse aber, so Stiftner, in Ergänzung zu dem derzeitigen Religionsunterricht angeboten werden, der seinerseits selbstverständlich weiterhin die wichtigste Richtschnurr für die Werteorientierung der jungen Menschen bleiben wird. Die vom Religionsunterricht abgemeldeten Schüler einfach vom Unterricht frei zu stellen, sei jedenfalls keine Lösung.

"Die Diskussion um Migrantenkinder zeigt eindeutig, dass eine schulische Erarbeitung eines gemeinsamen Nenners für eine gemeinsame Werteskala unbedingt notwendig ist - ein Ethikunterricht wäre der erste richtige Schritt in diese Richtung", so Stiftner.

Die SPÖ könne sich angesichts der Entwicklung in Gesellschaft und Schule in Wien nicht mehr vor der Entscheidung für so einen Unterricht drücken. "Nur wenn es gelingt, über die Schule einen gemeinsamen Wertekanon mit den Schülern verschiedener Herkunft zu entwickeln, wird die Integration der nachfolgenden Zuwanderergenerationen und damit ein friedliches Zusammenwachsen der sich langsam heraus bildenden nationalen und religiösen Communitys möglich sein", so Stiftner.

Und bei diesem Prozess spiele die Schule mit einem Ethikunterricht und dem bestehenden Religionsunterricht eine wichtige Rolle. "Nach den Aussagen des Bürgermeisters ist nun zu hoffen, dass die SPÖ über ihren Schatten springt und den Ethikunterricht in Wien endlich einführt", so Stiftner abschließend.

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