FPÖ-Kowarik ad Prostitution: SPÖ lässt Bezirk im Stich

Rathaus-SPÖ stimmt gegen eigenen Bezirksvorsteher

Wien, 24.06.2009 (fpd) - Mit Einsetzen des sommerlichen Wetters stieg die Anzahl der Beschwerden über die Prostitution und deren Begleiterscheinungen besonders im Bereich der äußeren Mariahilfer Straße wieder einmal sprunghaft an. Die Probleme mit der Prostitution in diesem Bereich sind schon seit Jahren bekannt und trotzdem hat die SPÖ bis zuletzt nichts in dieser Angelegenheit verbessern können oder wollen, kritisiert der Rudolfsheim-Fünfhauser FPÖ-Gemeinderat Mag. Dietbert Kowarik.

Im Zuge der letzten Bezirksvertretungssitzung ist - womöglich auch im Hinblick auf die bevorstehenden Wien-Wahlen - Bewegung in die Bezirks-SPÖ gekommen. Der SP-Bezirksvorsteher hat im "roten" Bezirksblatt neue Regeln für die Schutzzone gefordert und die jahrelangen freiheitlichen Forderungen, wonach die Prostitution aus dem Wohngebiet ferngehalten werden soll, übernommen. Ein Antrag der FPÖ im Bezirksparlament, der die Verantwortlichen um Nachjustierung in Sachen Prostitution ersucht und die Worte des Bezirksvorstehers wiedergibt, wurde mit Zustimmung der SPÖ-Bezirksfraktion angenommen. Der im Wesentlichen gleich lautende Antrag, eingebracht in der gestrigen Jahresabschlussdebatte des Wiener Gemeinderates, wurde von der sozialdemokratischen Rathausfraktion abgelehnt. "Dass die Rathaus-SPÖ die Bevölkerung im 15. Bezirk im Stich lässt, ist nichts Neues", so Mag. Kowarik, der weiter feststellt: "dass die Rathaus-SPÖ aber den eigenen Bezirksvorsteher und die eigene Bezirksorganisation vorführt, ist mehr als verwunderlich und lässt die Abgehobenheit der Verantwortlichen erkennen. Traurig ist dabei insbesondere das Abstimmungsverhalten der roten Gemeinderäte aus Rudolfsheim-Fünfhaus!".

Es ist gut und richtig, dass gewisse Einrichtungen wie Schulen und Kindergärten als besonders schützenswert gelten. Jedoch muss endlich auch die Wohnbevölkerung und deren nächtliche Ruhe geschützt werden. Es wäre daher wünschenswert, dass ausschließlich kaum bewohnte Straßenzüge des 15.Bezirks in den Nachtstunden für Prostitution freigegeben werden. Das gäbe den Prostituierten mehr rechtliche Sicherheit und die Wohnbevölkerung wäre dementsprechend entlastet. Schade, dass dies die Wiener SPÖ in dieser Sache uneins ist und die Anrainer wieder im Stich lässt, schließt Kowarik. (Schluss)paw

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