FP-Madejski für Absage des Donauinselfestes

Solidarität mit Umlandgemeinden gefordert

Wien, 24-06-09 (OTS) - FPÖ-Planungssprecher LAbg. Dr. Herbert Madejski trat in der heutigen Gemeinderatssitzung die Absage des Donauinselfestes ein. SPÖ und Stadt Wien sollen Solidarität mit den Umlandgemeinden, wo die Menschen durch das Hochwasser Hab und Gut verlieren und vor dem Nichts stehen, demonstrieren statt millionenteure Feuerwerke abzuschießen.

Daneben sind auch die Gefahren für Arbeiter, die professionellen und freiwilligen Helfer sowie schlussendlich auch für die Besucher des Donauinselfestes nicht zu verantworten. Zudem würden Fauna und Flora auf der Donauinsel durch die hunderttausenden Besucher devastiert und für viele Wochen unbenutzbar. Zusammen mit dem sechswöchigen Badeverbot durch das Hochwasser würde das eine unzumutbare Einschränkung für die Besucher des Freizeitparadieses ergeben.

Zudem sind inakzeptable hygienische Zustände beim Fest selbst zu erwarten. Die FPÖ tritt dafür ein, dass Stadt Wien und SPÖ in diesen schweren Stunden jeden freiwilligen und professionellen Helfer für die Bevölkerung in den Umlandgemeinden verfügbar machen, um den 10.000 Soldaten des Bundesheeres beim Katastropheneinsatz zu helfen.

Sollten Stadt Wien und SPÖ auf der Durchführung des Festes bestehen, sind sie zu 100% für alle Folgen verantwortlich. Wir hoffen jedoch auf Einsicht und wünschen schon jetzt viel Erfolg für das Donauinselfest 2010, betont Madejski. (Schluss)am

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