Sichere Internetnutzung macht Schule: Saferinternet.at-Veranstaltungsoffensive für Schüler, Lehrer und Eltern

Wien (OTS) - Saferinternet.at informiert seit 2006 mit kostenlosen Unterrichtsmaterialien, Broschüren, Wettbewerben und einer umfassenden Website über die sichere Internet- und Handynutzung. Im Rahmen einer Schuloffensive wird nun auch das Veranstaltungsservice weiter ausgebaut: Erfahrene Saferinternet.at-Referenten können für Workshops in Schulen für Schüler, Lehrende und Eltern gebucht werden. Je nach Bedarf werden die Inhalte individuell und altersgerecht zusammengestellt. Mehr als 200 Workshops in ganz Österreich wurden bereits abgehalten. Lehrende können sich schon jetzt Termine für das kommende Schuljahr sichern.

Für Kinder und Jugendliche ist das Internet mittlerweile ein selbstverständlicher Bestandteil ihres Alltags. Oft unterschätzen sie aber die Risiken und Konsequenzen ihres Handelns im Netz. Häufige Probleme verursachen unter anderem die freizügige Weitergabe und Veröffentlichung von Daten, vermeintliche Gratis-Angebote oder Belästigungen im Netz.

Eltern und Lehrenden fehlt oft die Erfahrung, um ihre "Schützlinge" bei der sicheren Internet- und Handynutzung kompetent zu unterstützen. Daher wurden von Saferinternet.at praxisnahe Workshops entwickelt, in denen das Saferinternet.at-Team Schülern, Lehrenden und Eltern vor Ort zeigt, worauf es beim sicheren Umgang mit Internet und Handy ankommt.

Dazu Mag. Bernhard Jungwirth, Projektkoordinator Saferinternet.at:
"Medienkompetenz und sichere Internetnutzung sind in den österreichischen Lehrplänen nicht fest verankert. Mit dem Saferinternet.at-Veranstaltungsservice leisten wir einen Beitrag, um diese Lücke zu schließen."

Saferinternet.at-Workshops auf individuelle Bedürfnisse zugeschnitten

Besonders wichtig ist den Referenten, die Inhalte der Workshops auf die speziellen Bedürfnisse der Teilnehmer zuzuschneiden. Zur Auswahl stehen Klassenworkshops für Schüler, Elternabende und spezielle Trainings für Lehrende. Die Schüler werden für mögliche Gefahren bei der Internet- und Handynutzung sensibilisiert, Eltern und Lehrende erhalten einen Einblick in das Mediennutzungsverhalten ihrer Kinder und lernen, wie man mit Problemsituationen umgeht.
Die Workshops dienen vor allem der Prävention, oftmals wird das Saferinternet.at-Team aber auch gerufen, wenn es an der Schule einen speziellen Vorfall gibt. Beispiele dafür sind die Verbreitung von Gewaltvideos, die Schüler als Täter oder Opfer zeigen, die Belästigung von Jugendlichen oder Lehrenden im Web und Probleme mit vermeintlichen Gratis-Angeboten.

Bereits über 200 Saferinternet.at-Workshops in ganz Österreich

Unter dem Motto "Erst denken, dann klicken" wurden seit 2006 bereits mehr als 200 Saferinternet.at-Workshops in Schulen in ganz Österreich abgehalten - von der Volkschule bis zur Oberstufe. Die Erfolge der Veranstaltungen machten sich sofort bemerkbar, wie Eltern der Schüler der Hauptschule Straden, Steiermark, bestätigen: "Als die Kinder nach Hause gekommen sind, haben sie gleich ihre Profile im Internet nach allzu freizügigen Inhalten durchsucht und diese sofort gelöscht." Auch der Unterricht selbst profitiert durch die Förderung der Medienkompetenz. Dazu Direktorin Elfriede Wotke, Gymnasium Erlgasse, Wien: "Der kritische Umgang mit Quellen aus dem Internet hat bei uns jetzt einen wichtigen Stellenwert: Was ist wahr, was falsch und wie kann ich das überprüfen? Wir thematisieren das mittlerweile schon ab der ersten Klasse."

Die Workshops können ganz einfach unter www.saferinternet.at/veranstaltungsservice gebucht werden. Die Referenten beraten bei der inhaltlichen und organisatorischen Umsetzung, unterstützen bei der Bewerbung der Veranstaltung und bringen für die Teilnehmer kostenlose Informationsmaterialien mit. Lehrende können sich schon jetzt Termine für das kommende Schuljahr sichern.

Über Saferinternet.at:

Saferinternet.at unterstützt InternetnutzerInnen beim sicheren Umgang mit dem Web und liefert hilfreiche Tipps zu Themen wie Jugendschutz, Schutz der Privatsphäre, Cyber-Mobbing, Soziale Netzwerke, Computersicherheit und Internetabzocke. Die Initiative wird vom Österreichischen Institut für angewandte Telekommunikation (ÖIAT) in Kooperation mit dem Verband der Internet Service Providers Austria (ISPA) koordiniert und in Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand, NGOs und der Wirtschaft umgesetzt. Die Finanzierung erfolgt durch das "Safer Internet Programm" der EU-Kommission (GD Informationsgesellschaft & Medien), Ministerien und Sponsoren aus der Wirtschaft wie Microsoft Österreich, Telekom Austria TA AG und eBay.

Umfassende Informationen rund um die sichere Internetnutzung und die Aktivitäten von Saferinternet.at finden sich unter www.saferinternet.at.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Bernhard Jungwirth
Projektkoordinator Saferinternet.at
Telefon: 01/595 21 12
E-Mail: jungwirth@oiat.at

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