ARBÖ: "Vermurtes" Wasser kann auch zu Schäden am Auto führen

Wien (OTS) - Die Hochwassersituation verschärft sich von Stunde zu Stunde. Rund 50 Liter Regen pro Quadratmeter werden heute wieder für Oberösterreich, Niederösterreich und die Obersteiermark prognostiziert. Der ARBÖ warnt, wer mit dem Auto durch "vermurtes" Wasser gefahren ist, sollte das Fahrzeug überprüfen lassen. Sand und Schmutz können in den Radlagern oder anderen Fahrzeugteilen zu Schäden führen.

Vorsicht ist auch beim Abstellen von Fahrzeuge nahe an Gewässern angeraten. Vergleichsweise kleine Bäche können rasch zu reißenden Flüssen werden, in Talsenken oder Mulden kann sich Wasser sammeln.

Bereits überflutete Straßenstücke sollten, wenn überhaupt, nur extrem langsam durchfahren werden, da die Bugwelle über den Ansaugkanal in den Motor gelangen und einen Motorschaden verursachen kann. "Richtwert, ob eine Wasserfurt durchfahren werden kann, bildet die Türschwelle, diese darf auf keinen Fall im Wasser sein," rät der technische ARBÖ-Schulungsleiter Gottfried Moser.

"Sollte das Auto bis über die Räder hinaus im Wasser gestanden sein, darf der Motor auf keinen Fall mehr gestartet werden", warnt Moser vom ARBÖ. Das Fahrzeug sollte in die nächste Werkstatt abgeschleppt und dort überprüft werden. Wichtig ist es in diesem Fall dann auch, Teppiche und Dämmmaterial gut austrocknen zu lassen, da darrunter liegende Steuergeräte sonst oxidieren.

Der ARBÖ-Pannendienst hilft rund um die Uhr, erreichbar in ganz Österreich unter der Pannen-Notruf-Notrufnummer 1-2-3.

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