Haimbuchner: "Nur 80 zusätzliche Polizisten für OÖ laut Fekter!"

Pühringers angeblicher Verhandlungserfolg ist Wahlkampfschmäh

Wien (OTS) - "Nicht nur, dass ÖVP-Innenministerin Fekter 20 Polizisten aus Oberösterreich für ihre 'Loch auf, Loch zu'-Sicherheitspolitik abziehen möchte, ihre Garantie gegenüber Landeshauptmann Pühringer entpuppt sich leider als billiger Wahlkampfschmäh. Laut der parlamentarischen Anfragebeantwortung 991/AB werden bis zum Jahre 2013 320 Polizeibeamte in Oberösterreich in den Ruhestand treten. Aber nur 400 Aufnahmen sind in den nächsten Jahren vorgesehen", zeigte heute der FPÖ-Spitzenkandidat zur Landtagswahl, NAbg. Dr. Manfred Haimbuchner "diese alarmierenden Zahlen" auf.

Haimbuchner erinnerte daran, "dass zuerst Landeshauptmann Pühringer durch die Lande zog und behauptete, Oberösterreicher erhalte 400 zusätzliche Polizisten. Dann veröffentlichte die Krone, dass laut Personalvertretern 200 Beamte in derselben Zeit in Pension gehen. Seither bewirbt Pühringer die angebliche Garantie von 200 zusätzlichen Beamten. Diese Zahl muss Pühringer nun auf Grund der neuen Zahlen des Innenministeriums auf 80 reduzieren."

Hinzu komme, so der FPÖ-Spitzenkandidat, die hohe Durchfallquote von Bewerbern für die Polizei. "Es muss also befürchtet werden, dass nicht alle 400 neu Auszubildenden auch gefunden werden. Das kann sogar dazu führen dass die Zahl der Exekutivbeamten in unserem Bundesland stagniert, sie könnte sogar sinken. Und es ist zu befürchten, dass die Kriminalität ob der mangelnden Polizeibeamten weiter steigt." Haimbuchner forderte abschließend "die sofortige Rücknahme der Strasser-Reform, mehr Polizei auf der Straße und eine Aufbesserung der Gehälter, damit sich mehr qualifizierte Kandidaten bei der Polizei bewerben."

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