WKÖ-Hochhauser: "Jeder Arbeitsunfall weniger ist ein wirtschaftlicher Vorteil"

Staatspreis Arbeitssicherheit wurde zum 5. Mal verliehen - Wirtschaft bekennt sich zu wirkungsvollen Schutzmaßnahmen und Eigenverantwortung

Wien (OTS) - Zum 5. Mal wurde Dienstagabend der österreichische Staatspreis Arbeitssicherheit verliehen - "und das mit gutem Grund", wie Anna Maria Hochhauser, Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), bei der Eröffnung der Preisverleihung betonte: "Die Wirtschaft setzt sich für wirkungsvolle Maßnahmen im Arbeitnehmerschutz ein. Jeder Arbeitsunfall weniger bedeutet -abgesehen vom menschlichen Leid, das vermieden werden kann - einen großen wirtschaftlichen Vorteil für die österreichischen Betriebe."

Die Wirtschaftskammer sei deshalb nicht nur ein konstruktiver Partner bei der Verbesserung des Arbeitnehmerschutzes, der in Österreich gesetzlich auf hohem Niveau geregelt ist, sondern engagiere sich auch im Netzwerk Betriebliche Gesundheitsförderung, das die Prävention von Erkrankungen am Arbeitsplatz zum Ziel hat.

Hochhauser strich hervor, dass die Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle (also von Unfällen mit mehr als 3 Tagen Krankenstand) 2007 im Vergleich zum Vorjahr deutlich - nämlich um 8,5 Prozent - auf 66.866 gesunken ist. Insgesamt gab es 2007 exakt 1.754.729 unfallbedingte Ausfallstage - um 6,7 % weniger als 2006. Die ersten Zahlen-Auswertungen für 2008 lassen für das vergangene Jahr einen weiteren Rückgang erwarten.

"Diese positiven Entwicklungen der letzten Jahre sind freilich kein Grund sich auszuruhen. Im Gegenteil: Es ist im Interesse jedes einzelnen Betriebes, weiterhin laufend die Sicherheit und den Gesundheitsschutz zu verbessern", betonte Hochhauser. Wichtig sei insbesondere die Stärkung der Eigenverantwortung, wie sie in der von der AUVA im Herbst 2007 gestarteten Kampagne "Baba und fall net" thematisiert wird.

Der Staats¬preis Arbeitssicherheit sei ein wichtiges Instrument, um besonders erfolgreiche und innovative Projekte vor den Vorhang zu holen, sagte die WKÖ-Generalsekretärin abschließend und bedankte sich bei allen 30 teilnehmenden Unternehmen und den Preisträgern des Jahres 2009 für ihr Engagement und ihre innovativen Projekte. (SR)

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