Leitl: Staatsgarantie für Exportversicherer gibt kleinen und mittleren Exporteuren Rückhalt in turbulenten Zeiten

Wichtige Maßnahme, um rot-weiß-rotes Flaggschiff Export Zug um Zug wieder in Fahrt zu bringen

Wien (PWK474) - Als eine wichtige Maßnahme, um "Österreichs Flaggschiff Export Zug um Zug wieder in Fahrt zu bringen" sehen Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl und Karl Pisec, Obmann des Bundesgremiums des Außenhandels der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die von Finanzminister Josef Pröll angekündigte Bereitstellung von staatlichen Rückgarantien für private Exportversicherer.

"Aufgrund der Wirtschaftskrise sind die Rückversicherungsmöglichkeiten am Markt stark eingebrochen, was zu eingeschränkten Versicherungsmöglichkeiten durch private Exportkreditversicherungen geführt hat", sagt Leitl. "Die jetzige Alternative einer staatlichen Garantie bedeutet für die österreichische Exportwirtschaft eine wichtige Rückendeckung."

In turbulenten Zeiten wie diesen gelte es, "die Ärmel aufzukrempeln und mit vereinten Kräften alles daran zu setzen, die Exportwirtschaft rasch wieder aus dem roten Bereich herauszuholen", so Leitl. Denn auch wenn Österreichs wichtigste Handelspartner wie Deutschland, Italien oder die USA mit Problemen zu kämpfen haben, gebe es - nicht zuletzt in entfernteren Regionen - genug "Hoffnungsmärkte" mit viel Wachstumspotenzial für Österreichs Exporteure. "Gerade für diese Märkte ist der heutige Vorstoß des Finanzministers ein wichtiger Beitrag."

Für Außenhandels-Obmann Pisec sind die angekündigten Garantien für Exportversicherer "gerade in dieser schwierigen Zeit eine wichtige Hilfe, die vor allem kleinen und mittleren Exporteuren ganz klar helfen wird".

In einem ersten Schritt werden nun sogenannte "nicht-marktfähige" Risiken bei kurzfristigen Exportgeschäften in Länder außerhalb der EU- und OECD-Länder sowie Türkei und Mexiko rückgarantiert. Bei den "marktfähigen Risiken" prüft das Finanzministerium noch das Vorliegen eines Marktversagens, um im Bedarfsfall in Abstimmung mit Brüssel eine ähnliche temporäre Lösung anbieten zu können.

Für WKÖ-Präsident Leitl führt letztlich kein Weg an einer solchen umfassenden Lösung der Probleme am Exportkreditversicherungsmarkt -also auch für marktfähige Risiken - vorbei. "Jetzt ist einmal ein erster wichtiger Schritt getan. Dem sollte rasch ein weiterer folgen." (SR)

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