Heinzl: 450 Millionen Euro für Weiterbau Güterzugumfahrung St. Pölten

Nach Baustopp im Jahr 2002 beginnen heuer wieder die Bauarbeiten

St. Pölten, (SPI) - Das nach dem Lainzer-Tunnel derzeit wohl größte laufende Eisenbahnprojekt in Ostösterreich, die St. Pöltner Güterzugumfahrung, geht in den nächsten Bauabschnitt. Die ÖBB haben vor wenigen Tagen für die Fortsetzung der Bauarbeiten, die ja seit dem Jahr 2002 gestoppt waren und erst heuer wieder aufgenommen werden, rund 450 Millionen Euro an Projektkosten freigegeben. "Die Güterzugumfahrung St. Pölten ist ein wesentlicher Bestandteil des viergleisigen Ausbaus der Westbahn zwischen Wien und Linz und des Europa-Bahnkorridors Paris - Bratislava. Auf den Mittelabschnitt der GZU, welche durch die Landeshauptstadt St. Pölten führt, sind rund 235 Millionen Euro vorgesehen, für den Westabschnitt rund 104 Millionen Euro und der Knoten Rohr schlägt sich mit rund 60 Millionen Euro zu Buche. Mit der Fertigstellung sollen die bereits jetzt vorhandenen massiven Kapazitätsengpässe der Westbahn bei St. Pölten beseitigt sein, was auch eine Beschleunigung des Personennah- und Fernverkehrs ermöglicht", so der Verkehrssprecher der SPÖ im Nationalrat, Abgeordneter Anton Heinzl.****

Der derzeit im Umbau befindliche St. Pöltner Hauptbahnhof ist das Nadelöhr der gesamten Westbahnstrecke in Niederösterreich. Eine Steigerung der Kapazität und damit der Leistungsfähigkeit und Durchlässigkeit der Westbahn auch für den Personenverkehr ist nur mit dem Bau der Güterzugumfahrung gemeinsam mit dem viergleisigen Ausbau der Westbahn möglich. Der St. Pöltner Hauptbahnhof ist eine Verkehrsdrehscheibe ersten Ranges. Allein 20.000 Schülerinnen und Schüler benutzen den Bahnhof täglich, dazu ebenso Tausende PendlerInnen. Mit der GZU wird zudem das Zentrum der Stadt vom Durchzugsverkehr entlastet. Ebenso nicht vergessen werden darf der wirtschaftliche Aspekt. Aufträge für die Wirtschaft sichern durch dieses Projekt Hunderte Arbeitsplätze. "Der Baustopp dieses wichtigen Bahn-Infrastrukturvorhabens im Jahr 2002 war auf jeden Fall eine ‚verkehrspolitische Fahrlässigkeit erster Güte’. Gut, dass nun wieder Bewegung in das Projekt kommt und läuft alles planmäßig, so rollen in wenigen Jahren die ersten Güterzüge über die neue Strecke", so NR Heinzl.
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