Kernstock: ÖVP lehnt Entlastung für Rettungen ab

Sonntagsreden sind bequemer als Taten

St. Pölten, (SPI) - "Sonntagsreden sind leider bequemer als Taten, das hat die ÖVP wieder einmal gezeigt. Denn von den Leistungen der Rettungen zu reden und sie zu loben ist das eine, sie auch konkret bei ihrer Arbeit zu unterstützen offensichtlich das andere", zeigt sich SP-LAbg. Otto Kernstock enttäuscht über das Abstimmungsverhalten der ÖVP in der letzten Landtagsitzung. Die SPÖ Niederösterreich hatte in einem Resolutionsantrag die Übernahme der Alarmierungskosten, die die Rettungen pro Einsatz an 144Notruf Niederösterreich entrichten müssen, durch das Land beantragt. Dieser Antrag fand auch die Unterstützung der Mehrheit der Landtagsparteien, allerdings blockierte die ÖVP diese wichtige Entlastung für die Rettungen und brachte den Antrag zu Fall.****

"Die Rettungen haben seit Jahren finanzielle Schwierigkeiten. Die Kosten explodieren immer weiter, allein 6,60 Euro müssen sie für jede Alarmierung an 144Notruf Niederösterreich entrichten. Wir leben außerdem in einer immer älter werdenden Gesellschaft, es ist also davon auszugehen, dass das Gesundheitswesen im Allgemeinen und damit natürlich auch die Rettungsorganisationen mit den Krankentransporten verstärkt gefordert sein werden", macht Kernstock deutlich. "Und einen Punkt dürfen wir ganz besonders nicht aus den Augen verlieren:
die Rettungsorganisationen versehen ihren Dienst vor allem Dank der ehrenamtlichen Arbeit von mehr als 14.000 Freiwilligen in unserem Land. Ohne sie wäre die Rettung in dieser Form überhaupt nicht machbar. Auch diesen Umstand müssen wir bedenken, wenn wir über die Kosten reden", so Kernstock abschließend.
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