Manpower und Caritas bündeln ihre Kompetenzen: "We work together" vermittelt Menschen mit Behinderungen

Wien (OTS) - Eine neue Kooperation in Oberösterreich kümmert sich um die Integration von Menschen mit Beeinträchtigungen in den Arbeitsmarkt. Manpower Gebietsleiter Josef Buttinger: "In der Diözese Linz betreut die Caritas knapp tausend Menschen mit unterschiedlichsten Handicaps. Diese soziale Kompetenz ergänzen wir von Manpower mit unserem Zugang zur Wirtschaft. Gemeinsam eruieren wir die Stärken der Kandidaten und vermitteln sie je nach Qualifikation in den Arbeitsmarkt." Mit Erfolg: In den sechs Wochen seit Beginn der Kooperation Traten bereits 16 Damen und Herren ihre neue Stelle an. Zum Vergleich: Das Jahresziel für 2009 liegt bei 32 vermittelten Personen.

In vielen Firmen gibt es Hemmschwellen, Behinderte einzustellen. Gründe sind einerseits arbeitsrechtliche Bestimmungen, andererseits Berührungsängste. "Die Sorge um das arbeitsrechtliche Kündigungsrisiko nehmen wir den Betrieben ab," verspricht der Personalexperte. Das Konzept basiert auf Zeitarbeit, Temp-tp-Perm und Payrolling. Die Kandidaten sind bei Manpower angestellt und werden an die beschäftigenden Betriebe überlassen. Wie bei einer verlängerten Probezeit haben beide Seiten mehrerer Monate, sich kennenzulernen. Auf Wunsch kann das Unternehmen den Mitarbeiter dauerhaft übernehmen. Auch bei Beendigung des Einsatzes entsteht keine weitere Verpflichtung.

Die zweite Hemmschwelle der Berührungsängste wird abgebaut, indem nicht nur der neue Mitarbeiter, sondern auch das gesamte operative Umfeld betreut wird. Josef Buttinger: "Die unmittelbaren Kollegen wissen oft nicht, wie sie mit einem beeinträchtigen Teammitglied umgehen sollen. Daher bereiten wir alle Beteiligten vor, coachen sie, führen Feedbackgespräche und bauen ein tragfähiges Team auf. Wir sie den gesamten Einsatz über für sie da!"

Im Manpower Büro in Linz engagieren sich drei Personalberater ausschließlich für "We work together". Das Rekruting ist aufwändiger als üblich, denn es werden nicht nur fachliche und persönliche Eignungen der Kandidaten abgeklopft. Auch Behördenwege und Anträge bei Fördergebern werden übernommen.

Von der Akzeptanz im Markt hat sich "Projektvater" Josef Buttinger vorab überzeugt. Aus Gesprächen in der von ihm mitbegründeten Oberösterreichischen HR-Lounge weiß er, dass auch in Zeiten wie diesen in vielen Unternehmen Personalbedarf besteht. Aus Kostengründen darf jedoch oft nicht besetzt werden: "Das Bundessozialamt Oberösterreich fördert den Einsatz behinderter Menschen in unserem Projekt. Daher ist die Kostensituation für die Betriebe denkbar günstig!"

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