Industrieobmann Welser begrüßt Annäherung bei Kurzarbeitsbedingungen an das deutsche Niveau

Deutliche Entspannung im Vergleich zu deutschen Regelungen erreicht - Verbesserung der Chancen für eine bessere Beschäftigungslage in der Krise

Wien (PWK463) - "Die Industrie hat bereits seit längerer Zeit eine konkurrenzfähige Regelung bei der Kurzarbeit gegenüber Deutschland gefordert. Nun ist Gott sei dank noch vor dem Sommer eine Reaktion der politischen Ebene eingetreten. Damit wird ein wichtiger Schritt zur Wettbewerbsgleichheit mit der deutschen Regelung erreicht. Das verbessert die Chancen für eine positivere Beschäftigungslage in Österreich ", begrüßt der Obmann der Bundessparte Industrie in der Wirtschaftskammer Österreich, Wolfgang Welser, die heutige Einigung, die Kurzarbeitsbeihilfe ab dem 7. Monat spürbar zu verbessern.

"Leider kommt es aber nicht nur auf das Ausmaß der Kurzarbeitsbeihilfe an, sondern auch auf weitere Forderungen, die die Gewerkschaften auf Betriebsebene als Voraussetzung für ihre Zustimmung zur Kurzarbeit erheben." Dies betrifft insbesondere die Nettolohngarantie, die vor allem bei stärkerer Arbeitszeitabsenkung die Arbeitskosten in Österreich erhöht. Daneben sind auch noch andere Gewerkschaftsforderungen eine Belastung für die Unternehmen.

"Ich hoffe, dass die Gewerkschaften den Beispielen von Regierung und Gesetzgeber folgen und bei der Chance, größere Freisetzungen zu vermeiden, mitwirken", hofft Welser. (RH)

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