Mobilfunk - SP-Stürzenbecher: "Stadt Wien setzt freiwillig Strahlungs-Höchstwerte für Sendeanlagen auf Gemeindebauten niedrig an"

Oberster Sanitätsrat und EU-Richtlinien würden weit höhere Grenzwerte zulassen

Wien (SPW-K) - "Mit 10 mW/m2 Strahlung auf Sendeanlage, die auf Gemeindebauten betrieben werden, liegt Wiener Wohnen weit unter den empfohlenen Werten: der Oberste Sanitätsrat empfiehlt 100mW/m2, die EU bis zu 10.000mW/m2", stellt der Vorsitzende des Wohnbauausschusses, SPÖ-Gemeinderat Dr. Kurt Stürzenbecher fest. Wenn sich FP-Mahdalik und der Grün-Politiker Maresch jetzt auf eine ominöse Studie mit noch niedrigerem Grenzwert berufen, sei das mehr als unseriös, ergänzt Stürzenbecher.

Der gewählte Wert von 10mW/m2 basiert auf keiner wissenschaftlichen Basis. Er ist das Ergebnis eines internen Diskussionsprozesses unter Beteiligung von Umweltmedizinern der Stadt Wien und der Wiener Umweltanwaltschaft. "Dieser Wert ist daher als präventive Maßnahme, unter dem Gesichtspunkt eines vorsorgenden Gesundheitsschutzes anzusehen und soll zu einer größtmöglichen Minimierung hochfrequenter elektromagnetischer Felder für die betroffene Bevölkerung beim Ausbau des Mobilfunknetzes beitragen. Er ist um etwa. das 1000fache niedriger angesetzt als es den Empfehlungen der WHO und der EU-Ratsempfehlung entspricht", sagt Stürzenbecher. Eine verbindliche Festlegung von niedrigeren Grenzwerten sei im Übrigen Bundesangelegenheit.

"Sollten Mahdalik und Maresch eine allgemein anerkannte wissenschaftliche Studie haben, die einen niedrigeren Grenzwert rechtfertigt, dann kann man darüber natürlich diskutieren. Außerdem nehme ich an, dass diese beiden Herren auch in Wien darauf wert legen, immer und überall mit dem Mobiltelefon telefonieren zu können", sagt Kurt Stürzenbecher
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