Silhavy: Tourismus- und Freizeitwirtschaft wichtig für Arbeitsplätze in ländlichen Gegenden

Hakel: Tourismus- und Freizeitbranche mit 16 Prozent des BIP wichtiger Wirtschaftssektor

Wien (SK) - "Die Tourismus- und Freizeitwirtschaft ist ein
wichtiger Arbeitgeber, besonders für den ländlichen Raum", betonte SPÖ-Tourismussprecherin Heidrun Silhavy am Mittwoch im Nationalrat. Aktuell sei, so Silhavy die Beschäftigungslage im Tourismus noch stabil, doch auch diese Branche werde nicht von der Wirtschaftskrise verschont bleiben. "Deshalb braucht es Maßnahmen", unterstrich Silhavy und nannte die Aufstockung der Mittel für die Österreichwerbung als besonders wichtige und richtige Maßnahme. "Jährlich kommen ca. 31 Millionen Besucherinnen und Besucher aus aller Welt in unser Land und mit 16 Prozent Anteil am BIP zählt die Tourismus- und Freizeitbranche zu den wichtigsten Wirtschaftssektoren für die Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen," so die SPÖ-Abgeordnete Elisabeth Hakel, die ebenfalls darauf hinwies, dass die Tourismusbranche, wenn auch mit zeitlicher Verzögerung, nicht von der Wirtschaftskrise verschont bleiben würde. ****

Als wichtigen Schritt zur Förderunge der Tourismus- und Freizeitwirtschaft nannte Silhavy die Entlastung der österreichischen Familien durch die Steuerreform und das Familienpaket. "Ich hoffe, dass sich dadurch viele Familien einen Urlaub in Österreich leisten können und wollen", betonte die SPÖ-Tourismussprecherin. Silhavy hob hervor, dass viele Betriebe in der Tourismusbranche eine sehr niedrige Eigenkapitalauslastung hätten. Hier bräuchte es dringend weitere Maßnahmen.

"Die Aufstockung für die Mittel der Österreichwerbung ist eine wichtige Maßnahme um Arbeitsplätze zu sichern, besonders in Regionen die in hohem Maße von der Tourismus- und Freizeitwirtschaft abhängig sind", betonte Elisabeth Hakel. Die junge steirische Abgeordnete hob die Wichtigkeit der von der Bundesregierung geschnürten Konjunkturpakete hervor, da diese dafür sorgen würden, dass heimische Unternehmen auch in neue Projekte investieren könnten. Als besonders wichtig hob Hakel die Investitionen in den öffentlichen Verkehr hervor. Als Beispiel hierfür nannte die Abgeordnete die Gesäuse-Bahnstrecke die akut von der Schließung bedroht sei. "Diese Bahnstrecke ist wichtig und notwendig um Besucherinnen und Besucher in den Nationalpark-Gesäuse zu bringen", schloss Hakel. (Schluss) sv

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