Hörl: Müssen Tourismusbranche auf stabilem Fundament halten

Auswirkungen der Wirtschaftkrise auf Tourismus hätten fatale Folgen für viele Regionen im ländlichen Raum

Wien (ÖVP-PK) - Alle Tourismusexperten sind sich einig: Die Wirtschaftkrise wird auch den Tourismus nicht unberührt lassen und Spuren hinterlassen. Die dramatischen Auswirkungen der Finanzkrise werden auch das Urlaubsverhalten der Gäste beeinflussen. 58 Prozent der Urlauber wollen ihr Verhalten ändern. Dementsprechend müssen auch wir rechtzeitig reagieren und notwendige Maßnahmen setzen. Das sagte heute, Mittwoch, ÖVP-Tourismussprecher Abg. Franz Hörl in der Nationalratsdebatte. ****

"Wir müssen gut gerüstet sein, damit möglichst wenig Schaden für die Tourismusbranche entsteht. Deshalb ist es sinnvoll, wenn der Nationalrat eine Evaluierung der bestehenden Tourismusförderung verlangt, um Mängel beseitigen und neue Schwerpunkte setzen zu können", so Hörl.

Die Tourismuswirtschaft sei eine bedeutende Säule der österreichischen Wirtschaft. Die volkswirtschaftlichen Auswirkungen seien für Österreich von besonderer Bedeutung. "Ein Euro, der im Tourismus eingenommen wird, bedeutet drei Euro für die heimische Wirtschaft. Jeder fünfte Arbeitsplatz in Österreich fällt in die Tourismuswirtschaft und die Stellennachfrage ist groß. Die Bilanzzahlen des letzten Jahres haben bisherige Rekorde gebrochen. Deshalb ist es jetzt auch wichtig, mögliche Einbrüche durch die Wirtschaftkrise zu vermeiden, denn gerade der Tourismus sichert in jenen Regionen des Landes den Wohlstand, wo Industrie und andere Wirtschaftszweige sich nicht niederlassen können. Massive Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf den Tourismus hätten fatale Folgen für ganze Talschaften und Regionen", schloss Hörl. (Schluss)

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