Meinl Bank: Rebellen sollen Verbleib von EUR 276 Mio erklären

Wien (OTS) -

  • Fragwürdige Finanzgebarung von Airport International (AI) und Power International (PI)
  • Rebellen - Aktionismus auf Anlegerkosten
  • Weinzierl: "Hedgefund Elliott offenbar vor Ausräumen der Gesellschaften"

Die am 16. Juni veröffentlichten "Informationen für Zertifikateinhaber" der AI und PI werfen eine Reihe von Fragen auf. So beabsichtigt AI laut eigener Präsentation weitere EUR 1,25 pro Zertifikat auszuschütten. Bisher wurden EUR 2,25 pro Zertifikat ausgeschüttet. Bei rund 68 Mio ausstehenden Zertifikaten ergeben geplante und bereits getätigte Ausschüttungen einen Betrag von EUR 238 Mio. Zum Zeitpunkt der Ernennung des neuen Boards im Juli 2008 hatte AI einen Cash - Bestand von rund EUR 390 Mio. Zudem hat die Gesellschaft vor kurzem noch EUR 52 Mio aus dem Verkauf der TAV - Beteiligung lukriert. Allein bei Berücksichtigung des vorhandenen Barvermögens ergibt sich hier ein ungeklärter Differenzbetrag von EUR 204 Mio. Auch bei PI gibt es bei der geplanten Ausschüttung eine erhebliche Differenz zu dem was an Cash vorhanden sein sollte. PI hat bisher EUR 4,40 pro Zertifikat ausgeschüttet und kündigt die Auszahlung von weiteren EUR 1,60 pro Zertifikat an. Dies ergibt eine Gesamtausschüttung von EUR 348 Mio. Der Cash - Betrag bei Antritt des neuen Boards belief sich jedoch auf rund EUR 420 Mio. Verbleib von EUR 276 Mio ungeklärt Bei beiden Gesellschaften, AI und PI ergibt sich somit ein Fehlbetrag von EUR 276 Mio. Peter Weinzierl, Meinl Bank AG Vorstand: "Anhand dieser Zahlen stellt sich für die Anleger die Frage, wo das fehlende Geld geblieben ist. Dazu kommt, dass die Anleger seit der Übernahme durch das Board keinerlei regelmäßige Finanzinformationen bekommen. Auch der für Ende April 2009 angekündigte Jahresabschluss wurde erneut auf September dieses Jahres verschoben. Auch über den Verkaufsprozess der Beteiligungen gibt es laufend widersprüchliche Angaben. Nachdem es vor zwei Wochen noch 60 Interessenten gegeben haben soll, gibt es plötzlich niemanden mehr. Für mich ist das ganz klar der Auftakt zum Ausräumen der Gesellschaften durch den Hedgefund Elliott. Wo bleibt hier der selbsternannte Kleinanlegervertreter Alexander Proschofsky!" Angesichts dieser Vorgehensweise der neuen Boards sind deren Vorwürfe gegen die Meinl Bank absurd. Höhepunkt dieser Absurdität ist laut Weinzierl der Versuch, die Kaution für Julius Meinl beschlagnahmen zu lassen. Erstens haben die rechtlichen Auseinandersetzungen zwischen PI und AI mit der Bank keinerlei Zusammenhang mit der Person Julius Meinl. Zweitens gibt es bereits eine gerichtliche Entscheidung, dass eine Beschlagnahme der Kaution nicht zulässig ist. "Mit einem derartigen, substanzlosen Aktionismus wollen die so genannten Rebellen auf Kosten der Anleger nur von ihrer eigenen dubiosen Finanzgebarung ablenken.", so Weinzierl abschließend. Rückfragehinweis:

Meinl Bank AG
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e-mail.: huemer@meinlbank.com

Dr. Herbert Langsner
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e-mail.: langsner@meinlbank.com

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