Gessl-Ranftl zum Gleichbehandlungsgesetz: Arbeitswelt hat sich verändert

Ablinger: Mehr Frauen in Entscheidungspositionen

Wien (SK) - "Wir haben in Österreich seit 1979 ein Gleichbehandlungsgesetz. Dies hat zur Verbesserung der damals extrem schlechten arbeitsrechtlichen Behandlung der Frauen beigetragen und geholfen die Gleichstellung in der Arbeitswelt voranzutreiben. Dieses Gesetz wurde laufend verbessert. Es muss jedoch einer größeren Novellierung unterzogen werden, denn in den vergangen Jahren hat sich nicht nur die Arbeitswelt sondern die gesamte Gesellschaftspolitik verändert", so SPÖ-Nationalratsabgeordnete Gessl-Ranftl am Mittwoch im Parlament bei der Debatte zur Gleichbehandlung. Die Frauen hätten sich in der Zeitspanne von dreißig Jahren zu selbstbewussten Persönlichkeiten entwickelt, die in der Arbeitswelt einen großen Beitrag leisten. Daher müsse die Gleichstellung der Frauen in der Arbeitswelt vorangetrieben werden. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit oder Leistung müsste selbstverständlich sein, auch bei den Aufnahmen und der Beförderung müssten Frauen den Männern gleichgestellt werden. Abschließend fordert Gessl-Ranftl: "Junge Frauen müssen so gefördert werden, dass sie sich nicht auf ihr Geschlecht sondern auf ihre Talente besinnen."****

Ablinger fordert gleichen Lohn und Chancen für Frauen und Männer =

"Warum sind überall dort, wo Frauen arbeiten die Löhne am niedrigsten und überall dort wo Männer arbeiten die Löhne höher?" Dies gehöre so rasch wie möglich korrigiert, erklärte SPÖ-Nationalratsabgeordnete Sonja Ablinger. "Es schließen mehr Frauen als Männer ihr Erststudium ab. Daher stellt sich die Frage warum nicht mehr Frauen in Führungsposition zu finden sind", bringt Ablinger ein Beispiel dafür, dass Frauen benachteiligt werden, weil sie Frauen sind. Dies seien in Zahlen gegossene Benachteiligungen. Abschließend fordert Ablinger mehr Frauen in Macht- und Entscheidungspositionen. (Schluss) mw

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